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Vorsorge Strategie Finanzen Investor FAZ Devisen Ausblick Geteilte Ansichten zum Dollarkurs im Jahr 2004Devisen-AusblickGeteilte Ansichten zum Dollarkurs im Jahr 2004Die schnelle und dramatische Dollarabwertung von 1,08 Dollar im September bis gut 1,21 Dollar zum Ende des Jahres 2003 hat viele überrascht und scheidet die Geister mit Blick auf das Jahr 2004. Die Prognosen für den Eurokurs Ende 2004 laufen über eine Bandbreite von 1,10 Dollar bis 1,30 Dollar.Während einigen Devisenstrategen von einer übertriebenen Dollar-Abwertung sprechen, ist für andere das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Achim Dörnemann, Devisenexperte des Bankhauses Sal. Oppenheim, sieht den Euro bei 1,22 Dollar ins neue Jahr rutschen. Spätestens ab März 2004 wird sich seiner Ansicht nach der Euro-Aufschwung fortsetzen.Abnehmende Schwankungsbreite erwartetDörnemann rechnet damit, daß die Gemeinschaftswährung bis zur Jahresmitte auf 1,27 Dollar klettern wird. Da oben werde die Luft dann aber recht dünn, so daß der Euro in der zweiten Jahreshälfte auf Konsolidierungskurs Richtung 1,20 bis 1,15 Dollar gehen werde. Der größte Teil der Dollar-Abwertung ist dann vollzogen, sagt Dörnemann. Eine so hohe Volatilität wie 2003 werde es im kommenden Jahr nicht mehr geben. Anleger werden ihr Hauptaugenmerk wieder auf den konjunkturellen Aufschwung lenken, und nicht mehr so stark auf das Doppeldefizit der Amerikaner blicken.Dieser Ansicht ist auch Christian Jasperneite, Volkswirt bei M.M. Warburg. Der Einfluß der amerikanischen Defizite werde auslaufen, vermutet er. Jasperneite verweist dazu auch auf die Historie. Rückblickend betrachtet gebe es keine wirkliche Korrelation zwischen den Defiziten in Amerika und der Stärke des Dollars. Für den Volkswirt ist es nur schwer vorstellbar, daß sich der Euro-Aufwärtstrend im kommenden Jahr fortsetzen wird. Mit Blick auf die Wachstumsunterschiede in Euroland und Amerika gebe es dafür überhaupt keinen Anhaltspunkt. Zur Jahresmitte rechnet Jasperneite mit einem Euro-Kurs von 1,20 Dollar, der sich bis zum Jahresende auf 1,23 Dollar erholen könnte.Zinswende in Amerika könnte den Trend umkehrenDer Konjunkturvorsprung der Amerikaner muss sich im kommenden Jahr in den Wechselkursen niederschlagen, findet auch Devisenanalyst Ulrich Wortberg von der DZ Bank. Momentan sei beim Euro/Dollar eine Übertreibung zu beobachten. Spätestens nach der Zinswende in Amerika wird der Dollar wieder steigen, ist sich Wortberg sicher. Er erwartet eine Leitzinserhöhung durch die amerikanische Notenbank im zweiten Quartal. Dann werden Dollar-Wertpapiere für Investoren wieder attraktiver.Für eine weitere Euro-Rally gibt es nach Ansicht des Analysten in Euroland nur wenig Nährboden. Er verweist auf die Aufweichung des Stabilitätspakts. Diese sei gerade mit Blick auf die EU-Osterweiterung eine Bürde für den Euro, sagt Wortberg. Die Befürchtung, daß das Ausland nicht mehr bereit ist, das Leistungsbilanzdefizit zu finanzieren, teilt der Analyst nicht. Wenn die Konjunktur weiter an Fahrt gewinnt, werden ausländische Investoren auch weiterhin Geld nach Amerika pumpen. Wortberg sieht den Euro daher zur Jahresmitte und zum Jahresende 2004 bei nur noch 1,10 Dollar.Einheitlicheres Meinungsbild zum Verhältnis Dollar-YenWährend in der Konsensprognose ingesamt für den Euro-Dollar-Kurs kaum noch Abwertungspotenzial für den Dollar zu sehen ist, sieht dies beim Dollar-Yen-Paar ganz anders aus. Hier erwarten die Analysten im Konsens noch eine weitere Abwertung der amerikanischen Währung bis auf rund 104 Yen. Zwar werde die Bank of Japan unverändert mit ihren Interventionen Sand ins Getriebe streuen, aber den Aufwärtstrend beim Yen nicht mehr wirklich aufhalten können, sagt Achim Dörnemann von Sal. Oppenheim. So sieht es auch Volkswirt Jasperneite. Keine Regierung kann sich kontinuierlich gegen den Markt stemmen. Er gibt aber zu bedenken, daß eine Prognose nur sehr schwer sei, weil der Dollar-Yen-Kurs künstlich bewegt werde.Im Gegensatz zur Mehrheitsmeinung sieht die DZ Bank keinen Aufwertungsdruck beim Yen zum Dollar. Analyst Wortberg sieht die Gefahr, daß sich das positive konjunkturelle Bild Japans im kommenden Jahr nicht bestätigen wird. Er rechnet mit einem wirtschaftlichen Rückschlag, der den Yen wieder unter Druck setzen dürfte. Darüber hinaus werde sich auch die Bank of Japan weiter gegen die Aufwertung stemmen. Alles in allem sollte dies Wortberg zufolge einen Dollar-Yen-Kurs zum Jahresende 2004 bei 119 Yen ermöglichen.Der Chart zeigt die Entwicklung bei der Parität Euro-Dollar.Text: vwdDevisen-AusblickGeteilte Ansichten zum Dollarkurs im Jahr 2004Die schnelle und dramatische Dollarabwertung von 1,08 Dollar im September bis gut 1,21 Dollar zum Ende des Jahres 2003 hat viele überrascht und scheidet die Geister mit Blick auf das Jahr 2004. Die Prognosen für den Eurokurs Ende 2004 laufen über eine Bandbreite von 1,10 Dollar bis 1,30 Dollar. Während einigen Devisenstrategen von einer übertriebenen Dollar-Abwertung sprechen, ist für andere das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Achim Dörnemann, Devisenexperte des Bankhauses Sal. Oppenheim, sieht den Euro bei 1,22 Dollar ins neue Jahr rutschen. Spätestens ab März 2004 wird sich seiner Ansicht nach der Euro-Aufschwung fortsetzen. Abnehmende Schwankungsbreite erwartetDörnemann rechnet damit, daß die Gemeinschaftswährung bis zur Jahresmitte auf 1,27 Dollar klettern wird. Da oben werde die Luft dann aber recht dünn, so daß der Euro in der zweiten Jahreshälfte auf Konsolidierungskurs Richtung 1,20 bis 1,15 Dollar gehen werde. Der größte Teil der Dollar-Abwertung ist dann vollzogen, sagt Dörnemann. Eine so hohe Volatilität wie 2003 werde es im kommenden Jahr nicht mehr geben. Anleger werden ihr Hauptaugenmerk wieder auf den konjunkturellen Aufschwung lenken, und nicht mehr so stark auf das Doppeldefizit der Amerikaner blicken. Dieser Ansicht ist auch Christian Jasperneite, Volkswirt bei M. M. Warburg. Der Einfluß der amerikanischen Defizite werde auslaufen, vermutet er. Jasperneite verweist dazu auch auf die Historie. Rückblickend betrachtet gebe es keine wirkliche Korrelation zwischen den Defiziten in Amerika und der Stärke des Dollars. Für den Volkswirt ist es nur schwer vorstellbar, daß sich der Euro-Aufwärtstrend im kommenden Jahr fortsetzen wird. Mit Blick auf die Wachstumsunterschiede in Euroland und Amerika gebe es dafür überhaupt keinen Anhaltspunkt. Zur Jahresmitte rechnet Jasperneite mit einem Euro-Kurs von 1,20 Dollar, der sich bis zum Jahresende auf 1,23 Dollar erholen könnte. Zinswende in Amerika könnte den Trend umkehrenDer Konjunkturvorsprung der Amerikaner muss sich im kommenden Jahr in den Wechselkursen niederschlagen, findet auch Devisenanalyst Ulrich Wortberg von der DZ Bank. Momentan sei beim Euro/Dollar eine Übertreibung zu beobachten. Spätestens nach der Zinswende in Amerika wird der Dollar wieder steigen, ist sich Wortberg sicher. Er erwartet eine Leitzinserhöhung durch die amerikanische Notenbank im zweiten Quartal. Dann werden Dollar-Wertpapiere für Investoren wieder attraktiver. Für eine weitere Euro-Rally gibt es nach Ansicht des Analysten in Euroland nur wenig Nährboden. Er verweist auf die Aufweichung des Stabilitätspakts. Diese sei gerade mit Blick auf die EU-Osterweiterung eine Bürde für den Euro, sagt Wortberg. Die Befürchtung, daß das Ausland nicht mehr bereit ist, das Leistungsbilanzdefizit zu finanzieren, teilt der Analyst nicht. Wenn die Konjunktur weiter an Fahrt gewinnt, werden ausländische Investoren auch weiterhin Geld nach Amerika pumpen. Wortberg sieht den Euro daher zur Jahresmitte und zum Jahresende 2004 bei nur noch 1,10 Dollar. Einheitlicheres Meinungsbild zum Verhältnis Dollar-YenWährend in der Konsensprognose ingesamt für den Euro-Dollar-Kurs kaum noch Abwertungspotenzial für den Dollar zu sehen ist, sieht dies beim Dollar-Yen-Paar ganz anders aus. Hier erwarten die Analysten im Konsens noch eine weitere Abwertung der amerikanischen Währung bis auf rund 104 Yen. Zwar werde die Bank of Japan unverändert mit ihren Interventionen Sand ins Getriebe streuen, aber den Aufwärtstrend beim Yen nicht mehr wirklich aufhalten können, sagt Achim Dörnemann von Sal. Oppenheim. So sieht es auch Volkswirt Jasperneite. Keine Regierung kann sich kontinuierlich gegen den Markt stemmen. Er gibt aber zu bedenken, daß eine Prognose nur sehr schwer sei, weil der Dollar-Yen-Kurs künstlich bewegt werde. Im Gegensatz zur Mehrheitsmeinung sieht die DZ Bank keinen Aufwertungsdruck beim Yen zum Dollar. Analyst Wortberg sieht die Gefahr, daß sich das positive konjunkturelle Bild Japans im kommenden Jahr nicht bestätigen wird. Er rechnet mit einem wirtschaftlichen Rückschlag, der den Yen wieder unter Druck setzen dürfte. Darüber hinaus werde sich auch die Bank of Japan weiter gegen die Aufwertung stemmen. Alles in allem sollte dies Wortberg zufolge einen Dollar-Yen-Kurs zum Jahresende 2004 bei 119 Yen ermöglichen. Der Chart zeigt die Entwicklung bei der Parität Euro-Dollar. Text: vwd.Letzten Artikel zu devise dollar kurs Vorsorge Strategie Finanzen Investor FAZ Devisen Ausblick Geteilte Ansichten zum Dollarkurs im Jahr 2004 (2007-09-12) Devisen-AusblickGeteilte Ansichten zum Dollarkurs im Jahr 2004Die schnelle und dramatische Dollarabwertung von 1,08 Dollar im September bis gut 1,21 Dollar zum Ende des Jahres 2003 hat viele überrascht und scheidet die Geister mit Blick auf das Jahr 2004. Die Prognosen für den Eurokurs Ende 2004 laufen über eine Bandbreite von 1,10 Dollar bis 1,30 Dollar.Während einigen Devisenstrategen von einer übertriebenen Dollar-Abwertung sprechen, ist für andere das Ende der Fahnenstange noch lange ...artikel lesen US Dollar Euro Dollar Chart Dollar Kurs Trend der amerikanischen Devise W auml hrung (2007-09-12) - Anzeige -Chart : 1 US-Dollar in Euro - Devise / WährungTA professional Newsletter kostenlos abonnieren:leere eMail abschicken an subscribe@taprofessional- Anzeige -Chart : 1 US-Dollar in Euro - Devise / WährungTA professional Newsletter kostenlos abonnieren:leere eMail abschicken an subscribe@taprofessional....artikel lesen Wechselkurs Euro Dollar W hrungskurse Realtime Charts W hrungen Crossrates Euro Dollar Chart Realtime Kurse Devisen Charts EUR US Dollar Kursentwicklung EUR Yen (2007-09-12) "Mit Hebelzertifikaten ist es beispielsweise möglich bei einer Kursveränderung von nur einem Cent bei EUR/USD 50 oder mehr Prozent Gewinn zu erzielen. 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Damit wurde die Währung allein schon...artikel lesen TA professional Langfristcharts Langfrist Charts langfristig langfristiger Chart Jahre Devisen Indices Index Rohstoffe Renditen Zinsen Technische Analye Chartanalyse Charttechnik (2007-09-16) Präsentiert von taprofessional.Sie suchen wirklich langfristige Chartsvon Devisen, Indicesund Rohstoffen?Nicht nur 5 (fünf) oder 10 (zehn) Jahre zurück, sondern ultra-langfristig? Also ein Chart, der eine Historievon mehr als 20 (zwanzig), 30 (dreißig), 40 (vierzig) oder gar 50 (fünfzig) Jahren darstellt? Vom DAX, Dow Jones, Dollar, Euro, Yen, Pfund, Schweizer Franken, Gold und Silber, Zinsen und Renditen? Hier werden Sie fündig:Der Herausgeber von TAprofessionalhat sich bereits Mitte der...artikel lesen |
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