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Bankazubis- Aufhebung von Ausfuhrkontingenten und Ausfuhrembargos- Ausfuhrsubventionen, z.B. Steuererleichterungen, Exportprämien, Zinsvergünstigungen für Exportkredite- Staatliche Exportbürgschaften und -garantienEine Heraufsetzung des Wechselkurses erleichtert Exporte und erschwert Importe, weil eine Einheit der Inlandswährung weniger Einheiten fremder Währungen entspricht (Wechselkurspolitik).- Einführung von Exportkontingenten und Exportembargos- Abschaffung von Steuererleichterungen, Subventionen und Zinsvergünstigungen bei Exportfinanzierungen (Preispolitik). - Abschaffung oder Senkung von Importzöllen (Preispolitik)- Aufhebung von Importkontingenten (Mengenpolitik)Ein Sinken des Wechselkurses fördert Importe und erschwert Exporte, weil eine Einheit der Inlandswährung mehr Einheiten fremder Währungen entspricht (Wechselkurspolitik).Die Zahlungsbilanz ist die statistische Gegenüberstellung aller Transaktionen im internationalen Kapital-, Waren- und Dienstleistungsverkehr (außenwirtschaftliche Gesamtrechnung). Die Leistungsbilanz erfasst alle Transfers, die Einfluss auf Einkommen und Verbrauch haben. Sie gliedert sich in vier Teilbilanzen. In diesem Teil der Leistungsbilanz sind der Warenim- und -export, die Lohnveredelung, bestimmte Reparaturarbeiten sowie die Lieferung von Schiffs- und Flugzeugteilen enthalten. Von aktiver Handelsbilanz wird gesprochen, wenn die Exporte wertmäßig höher als die Importe sind. Eine passive Handelsbilanz liegt vor, wenn die Einfuhren die Ausfuhren übersteigen. In der Dienstleistungsbilanz werden die Dienstleistungen erfasst. Dazu zählen z.B. der Auslandsreiseverkehr, Transportleistungen, Telekommunikationsleistungen, die Wertschöpfung der Versicherungen, Patente und Lizenzen, Dienstleistungen von Finanzinstituten und der Transithandel. Eine Ausfuhr von Dienstleistungen liegt vor, wenn Ausländer inländische Dienste in Anspruch nehmen. Ein Import ist gegeben, wenn Inländer ausländische Dienste beanspruchen (z.B. Dienste von ausländischen Hotels, Restaurants und Einzelhändlern). Die Dienstleistungsbilanz ist aktiv, wenn die Einnahmen höher als die Ausgaben sind. Im umgekehrten Falle ist sie passiv. Zu den Erwerbs- und Vermögenseinkommen zählen Einkommen aus unselbstständiger Arbeit und Kapitalerträgen, die Inländer im Ausland zufließen bzw. die Ausländer aus dem Inland beziehen. Ist der Saldo der Erwerbs- und Vermögenseinkommen positiv, bedeutet das, dass Inländer im Ausland mehr Erwerbs- und Vermögenseinkommen erzielt haben als Ausländer in der Bundesrepublik Deutschland. In der Übertragungsbilanz werden alle Zahlungen zusammengefasst, denen keine direkten Leistungen gegenüberstehen. Es handelt sich um laufende Transferzahlungen, i.d.R. um "kleinere" Beträge. Zu den laufenden Übertragungen rechnen u.a. die Heimatüberweisungen der Gastarbeiter, Zahlungen an internationale Organisationen, Nettoprämien der Versicherungen soiwe Rückvergütungen und Entschädigungszahlungen. Zu den Vermögensübertragungen zählen einmalige Transfers größerer Beträge, wie z.B. Erbschaften, Schenkungen, Vermögensmitnahmen von Ein- und Auswanderern und Investitionszuschüsse. In der Kapitalbilanz werden Kapitalex- und -importe einschließlich der Tilgungen gegenübergestellt. Die "Einnahmen" werden auf der rechten Seite (Haben), die "Ausgaben" auf der linken Seite (Soll) gebucht. Zu den Ausgaben zählen kurzfristge Zahlungen an das Ausland (Zahlungen per Schecks, Wechsel etc.) sowie die in der Rechnungsperiode entstandenen Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland. Die Tilgung der Verbindlichkeiten wird im Haben der Kapitalbilanz gebucht. Zu den Einnahmen gehören die kurzfristigen Zahlungen aus dem Ausland und die in einer Rechnungsperiode entstandenen Forderungen gegenüber dem Ausland. Die Tilgung der Forderungen wird im Soll der Kapitalbilanz gebucht. Die Kapitalbilanz wird in 4 Positionen unterteilt: Zu den Direktinvestitionen zählen der Erwerb von Immobilien im Ausland, Beteiligungen durch Erwerb von Kapitalanteilen an Unternehmen im Ausland (Erwerb von Aktien ausländischer Unternehmen), Kreditbeziehungen mit ausländischen Unternehmen und die Errichtung ausländischer Betriebsstätten. In dieser Position werden grenzüberschreitende Wertpapiertransaktionen erfasst. Dazu zählen z.B. der Erwerb von Aktien, der Erwerb von Investment- und Geldmarktfonds, Geldmarktpapiere, Optionsscheine und Finanzderivate. Unter diesem Posten werden Kreditbeziehungen von Kreditinstituten, Unternehmungen, privaten Personen und öffentlichen Haushalten mit dem Ausland erfasst. Die sonstigen Anlagen enthalten alle Kapitalzuflüsse aus dem Ausland bzw. alls Kapitalabflüsse in das Ausland, die nicht in den pben genannten Kategorien enthalten sind (z.B. Beteiligungen der Bundesrepublik an internationalen Organisationen, Versicherungsauszahlungen der Lebensversicherungen). Ungeklärte Beträge kommen zustande durch statistische Ermittlungsfehler und statistisch nicht erfassbare Transaktionen. In dieser Position werden die von der Dt. Bundesbank angekauften bzw. von ihr verkauften ausländischen Zahlungsmittel ausgewiesen. - Exporte sind größer als Importe (aktive Handelsbilanz)- Kapitalimporte sind größer als die Kapitalexporte (aktive Kapitalbilanz) - Exporte sind kleiner als Importe (passive Handelsbilanz)- Kapitalimporte sind kleiner als die Kapitalexporte (passive Kapitalbilanz) - Kostenvorteile bei Exporten führen zu Exportsteigerungen- durch erhöhte Kaufkraft der ausländischen Währung im Inland nehmen Ferienreisen von Ausländern nach Deutschland zu.- steigende Einkommen von Inländern durch Auslandstätigkeit - niedrige Einkaufspreise für Importwaren, daher hohe Importzuwächse- Zunehmende Reisen ins Ausland durch steigende Kaufkraft der Inlandswährung im Ausland- hohe Vermögenseinkünfte von Ausländern im Inland Übersteigen die Exporte von Gütern und Dienstleistungen die Importe, entsteht kurzfristig ein Devisenüberschuss. Nettodevisenzuflüsse bewirken eine Erhöhung der inländischen Geldmenge, weil die Zentralbank den Ankauf der Devisen mit Inlandswährung bezahlt und dadurch die umlaufende Geldmenge erhöht. Die steigende Geldmenge wirkt tendenziell beschäftigungsfördernd. Bei bestehender Vollbeschäftigung kann es zu Preissteigerungen kommen (importierte Inflation). Bei freien Wechselkursen wird der Zahlungsbilanzausgleich automatisch herbeigeführt. Auf dem Devisenmarkt übersteigt das Angebot an ausländischer Währung die Nachfrage. Der Wechselkurs für die ausländische Währung fällt. Der Außenwert der inländischen Währung steigt. Die inländische Währung erfährt eine Aufwertung, da weniger Inlandswährung für eine bestimmte Menge Auslandswährung gezahlt werden muss. Gleichzeitig wird die ausländische Währung abgewertet. Der Anstieg des Außenwertes der heimischen Währung hat zur Folge, dass inländische Waren im Ausland teurer werden. Dadurch verringert sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit, die Exporte gehen zurück, das inländische Wachstum wird gehemmt. Gleichzeitig werden die Einfuhren billiger. Niedrige Einfuhrpreise dämpfen einerseits die inländische Preissteigerungsrate, andererseits führen sie zu einem Arbeitsplatzabbau in den durch die Konkurrenz der ausländischen Produkte und Dienstleistungen betroffenen Branchen. Negative Salden im Außenhandel und in den Dienstleistungen führen zu einem Devisenmangel. Da die Devisenabgänge die Devisenzugänge übersteigen, kommt es zu einem Nettodevisenabfluss. Kurzfristig verringert sich die inländische Geldmenge, weil die Zentralbank Devisen gegen Inlandswährung verkauft und dadurch Zentralbankgeld stillgelegt wird. Die sinkende Geldmenge bewirkt ein Sinken der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und führt zu einem Abbau von Arbeitsplätzen. Durch den Wechselkursmechanismus wird der Ausgleich der Zahlungsbilanz herbeigeführt. Auf dem Devisenmarkt überstiegt die Nachfrage nach der ausländischen Währung das Angebot. Der Wechselkurs der ausländischen Währung steigt. Der Außenwert der inländischen Währung sinkt, da mehr Inlandswährung für eine bestimmte Menge Auslandswährung gezahlt werden muss (Abwertung). Als Folge werden die inländischen Güter für das Ausland billiger. Das stimuliert mittelfristig bis langfristig die inländische Konjunktur und wirkt beschäftigungsfördernd. Außenwirtschaftlich sind Zahlungsbilanzüberschüsse leichter zu korrigieren als Zahlungsbilanzdefizite. Zahlungsbilanzdefizite führen zu Devisenmangel. Importe können bei Devisenmangel nur mit Auslandskrediten finanziert werden. Diese Kredit müssen verzinst und getilgt werden, sodass ein anhaltendes, kreditfinanziertes Zahlungsbilanzdefizit ensteht, das bei Kreditfälligkeiten zu massiven Rückzahlungsproblemen führen kann. Neben dem finanziellen Aspekt beeinflussen Zahlungsbilanzdefizite die Beschäftigung im Inland. Importüberschüsse bedeuten, dass mehr inländische Nachfrage auf das Ausland gerichtet ist als ausländische Nachfrage auf das Inland. Es ist tendenziell zu erwarten, dass inländische Produzenten bei nicht ausgelasteten Kapazitäten Arbeitsplätze abbauen. Es besteht die Gefahr der Unterbeschäftigung. Aber auch Zahlungsbilanzüberschüsse sind mit Gefahren verbunden. Im Export verdiente Devisen führen im Inland zu einer Geldmengenerhöhung. Gleichzeitig besteht im Inland eine Güterlücke, da Teile des Inlandsprodukts exportiert werden. Beides fördert die inflationären Tendenzen im Inland.© Bankazubis 2000 - 2008 Alle Rechte vorbehalten. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungshinweise.- Aufhebung von Ausfuhrkontingenten und Ausfuhrembargos- Ausfuhrsubventionen, z. B. Steuererleichterungen, Exportprämien, Zinsvergünstigungen für Exportkredite- Staatliche Exportbürgschaften und -garantienEine Heraufsetzung des Wechselkurses erleichtert Exporte und erschwert Importe, weil eine Einheit der Inlandswährung weniger Einheiten fremder Währungen entspricht (Wechselkurspolitik). - Einführung von Exportkontingenten und Exportembargos- Abschaffung von Steuererleichterungen, Subventionen und Zinsvergünstigungen bei Exportfinanzierungen (Preispolitik). - Abschaffung oder Senkung von Importzöllen (Preispolitik)- Aufhebung von Importkontingenten (Mengenpolitik)Ein Sinken des Wechselkurses fördert Importe und erschwert Exporte, weil eine Einheit der Inlandswährung mehr Einheiten fremder Währungen entspricht (Wechselkurspolitik). Die Zahlungsbilanz ist die statistische Gegenüberstellung aller Transaktionen im internationalen Kapital-, Waren- und Dienstleistungsverkehr (außenwirtschaftliche Gesamtrechnung). Die Leistungsbilanz erfasst alle Transfers, die Einfluss auf Einkommen und Verbrauch haben. Sie gliedert sich in vier Teilbilanzen. In diesem Teil der Leistungsbilanz sind der Warenim- und -export, die Lohnveredelung, bestimmte Reparaturarbeiten sowie die Lieferung von Schiffs- und Flugzeugteilen enthalten. Von aktiver Handelsbilanz wird gesprochen, wenn die Exporte wertmäßig höher als die Importe sind. Eine passive Handelsbilanz liegt vor, wenn die Einfuhren die Ausfuhren übersteigen. In der Dienstleistungsbilanz werden die Dienstleistungen erfasst. Dazu zählen z. B. der Auslandsreiseverkehr, Transportleistungen, Telekommunikationsleistungen, die Wertschöpfung der Versicherungen, Patente und Lizenzen, Dienstleistungen von Finanzinstituten und der Transithandel. Eine Ausfuhr von Dienstleistungen liegt vor, wenn Ausländer inländische Dienste in Anspruch nehmen. Ein Import ist gegeben, wenn Inländer ausländische Dienste beanspruchen (z. B. Dienste von ausländischen Hotels, Restaurants und Einzelhändlern). Die Dienstleistungsbilanz ist aktiv, wenn die Einnahmen höher als die Ausgaben sind. Im umgekehrten Falle ist sie passiv. Zu den Erwerbs- und Vermögenseinkommen zählen Einkommen aus unselbstständiger Arbeit und Kapitalerträgen, die Inländer im Ausland zufließen bzw. die Ausländer aus dem Inland beziehen. Ist der Saldo der Erwerbs- und Vermögenseinkommen positiv, bedeutet das, dass Inländer im Ausland mehr Erwerbs- und Vermögenseinkommen erzielt haben als Ausländer in der Bundesrepublik Deutschland. In der Übertragungsbilanz werden alle Zahlungen zusammengefasst, denen keine direkten Leistungen gegenüberstehen. Es handelt sich um laufende Transferzahlungen, i. d. R. um "kleinere" Beträge. Zu den laufenden Übertragungen rechnen u. a. die Heimatüberweisungen der Gastarbeiter, Zahlungen an internationale Organisationen, Nettoprämien der Versicherungen soiwe Rückvergütungen und Entschädigungszahlungen. Zu den Vermögensübertragungen zählen einmalige Transfers größerer Beträge, wie z. B. Erbschaften, Schenkungen, Vermögensmitnahmen von Ein- und Auswanderern und Investitionszuschüsse. In der Kapitalbilanz werden Kapitalex- und -importe einschließlich der Tilgungen gegenübergestellt. Die "Einnahmen" werden auf der rechten Seite (Haben), die "Ausgaben" auf der linken Seite (Soll) gebucht. Zu den Ausgaben zählen kurzfristge Zahlungen an das Ausland (Zahlungen per Schecks, Wechsel etc. ) sowie die in der Rechnungsperiode entstandenen Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland. Die Tilgung der Verbindlichkeiten wird im Haben der Kapitalbilanz gebucht. Zu den Einnahmen gehören die kurzfristigen Zahlungen aus dem Ausland und die in einer Rechnungsperiode entstandenen Forderungen gegenüber dem Ausland. Die Tilgung der Forderungen wird im Soll der Kapitalbilanz gebucht. Die Kapitalbilanz wird in 4 Positionen unterteilt: Zu den Direktinvestitionen zählen der Erwerb von Immobilien im Ausland, Beteiligungen durch Erwerb von Kapitalanteilen an Unternehmen im Ausland (Erwerb von Aktien ausländischer Unternehmen), Kreditbeziehungen mit ausländischen Unternehmen und die Errichtung ausländischer Betriebsstätten. In dieser Position werden grenzüberschreitende Wertpapiertransaktionen erfasst. Dazu zählen z. B. der Erwerb von Aktien, der Erwerb von Investment- und Geldmarktfonds, Geldmarktpapiere, Optionsscheine und Finanzderivate. Unter diesem Posten werden Kreditbeziehungen von Kreditinstituten, Unternehmungen, privaten Personen und öffentlichen Haushalten mit dem Ausland erfasst. Die sonstigen Anlagen enthalten alle Kapitalzuflüsse aus dem Ausland bzw. alls Kapitalabflüsse in das Ausland, die nicht in den pben genannten Kategorien enthalten sind (z. B. Beteiligungen der Bundesrepublik an internationalen Organisationen, Versicherungsauszahlungen der Lebensversicherungen). Ungeklärte Beträge kommen zustande durch statistische Ermittlungsfehler und statistisch nicht erfassbare Transaktionen. In dieser Position werden die von der Dt. Bundesbank angekauften bzw. von ihr verkauften ausländischen Zahlungsmittel ausgewiesen. - Exporte sind größer als Importe (aktive Handelsbilanz)- Kapitalimporte sind größer als die Kapitalexporte (aktive Kapitalbilanz) - Exporte sind kleiner als Importe (passive Handelsbilanz)- Kapitalimporte sind kleiner als die Kapitalexporte (passive Kapitalbilanz) - Kostenvorteile bei Exporten führen zu Exportsteigerungen- durch erhöhte Kaufkraft der ausländischen Währung im Inland nehmen Ferienreisen von Ausländern nach Deutschland zu. - steigende Einkommen von Inländern durch Auslandstätigkeit - niedrige Einkaufspreise für Importwaren, daher hohe Importzuwächse- Zunehmende Reisen ins Ausland durch steigende Kaufkraft der Inlandswährung im Ausland- hohe Vermögenseinkünfte von Ausländern im Inland Übersteigen die Exporte von Gütern und Dienstleistungen die Importe, entsteht kurzfristig ein Devisenüberschuss. Nettodevisenzuflüsse bewirken eine Erhöhung der inländischen Geldmenge, weil die Zentralbank den Ankauf der Devisen mit Inlandswährung bezahlt und dadurch die umlaufende Geldmenge erhöht. Die steigende Geldmenge wirkt tendenziell beschäftigungsfördernd. Bei bestehender Vollbeschäftigung kann es zu Preissteigerungen kommen (importierte Inflation). Bei freien Wechselkursen wird der Zahlungsbilanzausgleich automatisch herbeigeführt. Auf dem Devisenmarkt übersteigt das Angebot an ausländischer Währung die Nachfrage. Der Wechselkurs für die ausländische Währung fällt. Der Außenwert der inländischen Währung steigt. Die inländische Währung erfährt eine Aufwertung, da weniger Inlandswährung für eine bestimmte Menge Auslandswährung gezahlt werden muss. Gleichzeitig wird die ausländische Währung abgewertet. Der Anstieg des Außenwertes der heimischen Währung hat zur Folge, dass inländische Waren im Ausland teurer werden. Dadurch verringert sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit, die Exporte gehen zurück, das inländische Wachstum wird gehemmt. Gleichzeitig werden die Einfuhren billiger. Niedrige Einfuhrpreise dämpfen einerseits die inländische Preissteigerungsrate, andererseits führen sie zu einem Arbeitsplatzabbau in den durch die Konkurrenz der ausländischen Produkte und Dienstleistungen betroffenen Branchen. Negative Salden im Außenhandel und in den Dienstleistungen führen zu einem Devisenmangel. Da die Devisenabgänge die Devisenzugänge übersteigen, kommt es zu einem Nettodevisenabfluss. Kurzfristig verringert sich die inländische Geldmenge, weil die Zentralbank Devisen gegen Inlandswährung verkauft und dadurch Zentralbankgeld stillgelegt wird. Die sinkende Geldmenge bewirkt ein Sinken der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und führt zu einem Abbau von Arbeitsplätzen. Durch den Wechselkursmechanismus wird der Ausgleich der Zahlungsbilanz herbeigeführt. Auf dem Devisenmarkt überstiegt die Nachfrage nach der ausländischen Währung das Angebot. Der Wechselkurs der ausländischen Währung steigt. Der Außenwert der inländischen Währung sinkt, da mehr Inlandswährung für eine bestimmte Menge Auslandswährung gezahlt werden muss (Abwertung). Als Folge werden die inländischen Güter für das Ausland billiger. Das stimuliert mittelfristig bis langfristig die inländische Konjunktur und wirkt beschäftigungsfördernd. Außenwirtschaftlich sind Zahlungsbilanzüberschüsse leichter zu korrigieren als Zahlungsbilanzdefizite. Zahlungsbilanzdefizite führen zu Devisenmangel. Importe können bei Devisenmangel nur mit Auslandskrediten finanziert werden. Diese Kredit müssen verzinst und getilgt werden, sodass ein anhaltendes, kreditfinanziertes Zahlungsbilanzdefizit ensteht, das bei Kreditfälligkeiten zu massiven Rückzahlungsproblemen führen kann. Neben dem finanziellen Aspekt beeinflussen Zahlungsbilanzdefizite die Beschäftigung im Inland. Importüberschüsse bedeuten, dass mehr inländische Nachfrage auf das Ausland gerichtet ist als ausländische Nachfrage auf das Inland. Es ist tendenziell zu erwarten, dass inländische Produzenten bei nicht ausgelasteten Kapazitäten Arbeitsplätze abbauen. Es besteht die Gefahr der Unterbeschäftigung. Aber auch Zahlungsbilanzüberschüsse sind mit Gefahren verbunden. Im Export verdiente Devisen führen im Inland zu einer Geldmengenerhöhung. Gleichzeitig besteht im Inland eine Güterlücke, da Teile des Inlandsprodukts exportiert werden. Beides fördert die inflationären Tendenzen im Inland. © Bankazubis 2000 - 2008 Alle Rechte vorbehalten. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungshinweise.Letzten Artikel zu devise fuehren deutschland Die Zeit der politischen Kriege ist vorbei Deutschland sueddeutsche (2007-09-07) "Die Zeit der politischen Kriege ist vorbei" Alois Glück, der Leiter der CSU-Grundsatzkommission, warnt die Union vor Polarisierung im Wahlkampf eine solche Strategie führe geradewegs in die Opposition.CSU-Politiker Alois Glück: "Das alte Links-rechts-Schema greift nicht mehr, es ist gegenwärtig keine Zeit für Polarisierung."Foto: dpaAlois Glück, langjähriger CSU-Fraktionschef in Bayern und seit 2003 Landtagspräsident, gehört zu den einflussreichsten Politikern der CSU. Normalerweis...artikel lesen Bankazubis (2007-09-07) - Aufhebung von Ausfuhrkontingenten und Ausfuhrembargos- Ausfuhrsubventionen, z.B. 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