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IT Systeme unter Stress Auch f r Server hei t im Sommer die Devise immer sch n cool bleiben

Ulrich Becker ist seit 2004 bei Global Switch als Sales Executive verantwortlich für die Kundengewinnung, das Marketing und die Außendarstellung des Unternehmens.So wie die Trennung von Informations- und Steuerungstechnik zunehmend verschwindet, so bedarf es auch einer einheitlichen Bewertung der Vertrauenswürdigkeit kritischer IT-gesteuerter Systeme. Der vorliegende Beitrag illustriert Probleme und ...Experten fordern Sicherheitsstrategie aus einem Guss: Wer in einem Unternehmen Verantwortung für die Informationstechnik trägt, kommt sich manches Mal vor wie der einsame Rufer in der Wüste. Vielfach führen IT-Verantwortliche nämlich ...Das 2. Quartal 2006 erscheint oberflächlich als eines der ruhigsten in den letzten Jahren. Das praktisch vollständige Fehlen mehr oder weniger spürbarer Epidemien von E-Mail- und Netzwürmern traf mit der Veröffentlichung von Beta-Versionen und ...Bis August/September budgetieren die meisten Unternehmen ihre IT-/IT-Security-Ausgaben für das kommende Jahr. Wir wollen die Trends in der IT- und Informationssicherheit aufzeigen. Nur eine transparente und ehrliche Kommunikation hilft uns, ...Regelwerke sind der Dreh- und Angelpunkt für die Prozesse, für die Verteilung von Dokumenten, Daten und Informationen. Für Unternehmen birgt der Einsatz eines Regelwerks erhebliches Einsparpotenzial...Die Welt verändert sich für Marketing- und Produktmanager. Neue Medien erlauben es, Interessenten und Kunden früher und gezielter anzusprechen und dies mit einer wesentlich höheren Treffsicherheit und Kostenbilanz...IT-Systeme unter Stress: Auch für Server heißt im Sommer die Devise „immer schön cool bleiben“Während Deutschland angesichts der mediterranen Temperaturen in Urlaubsstimmung kommt, steigt mit dem Thermometer auch der Stresspegel für die IT-Infrastruktur. Und der technische Fortschritt trägt zusätzlich zur Belastung im Serverraum/Rechenzentrum bei: Gibt ein mit herkömmlichen Servern bestücktes Rack 1,5 Kilowatt (KW) Wärme ab, heizt ein Rack mit Blade-Servern mit bis zu 14 KW ein. Das treibt nicht nur die Stromrechnung in die Höhe, sondern stellt auch ganz neue Anforderungen an die Abwärme- und Kühlungsprozesse. „Viele IT-Verantwortliche stellen im Sommer einfach die Klimaanlage hoch, aber dadurch wird nicht unbedingt dort gelüftet, wo es auch nötig ist“, gibt Wolfgang Zepf, European Director beim Rechenzentrumsbetreiber Global Switch zu bedenken. „Diese so genannten Hot-Spots können sich ganz rasch zu einem echten Problem ausweiten.“ Damit Server einen kühlen Kopf bewahren, sollten IT-Verantwortliche folgende Kriterien prüfen: Ist genügend Kühlleistung vorhanden? Kann die Luft ausreichend zirkulieren?In der Regel wird die aufgenommene Leistung der Systeme auch als Wärme wieder abgegeben. An kühlen Tagen reichen dafür teilweise einfache Kühlsysteme aus, um die Wärme abzuführen, jedoch versagen diese häufig bei einer Wetterlage wie dieser. Der schnelle Abtransport der Abwärme muss auch dann gewährleistet sein, wenn die Umgebungsluft nicht abgekühlt werden kann. Falsch dimensionierte Umluftkühlgeräte, unüberlegte Platzierung der Racks und wild wuchernde „Freiluftverdrahtung“ verhindern die notwendige Zirkulation des kalten Luftstroms. Dies kann zur Bildung der gefürchteten Hot-Spots führen. Im Idealfall sollte ein Serverraum über einen Doppelboden verfügen, der eine gezielte Luftzirkulation ermöglicht. Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit im Serverraum? Die optimale Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und max. 70 Prozent liegen. An sehr schwülen Tagen kann sich in nicht geregelten Räumen Kondenswasser bilden, was im Extremfall zu Kurzschlüssen führen kann. Diesem zwar sehr seltenen Phänomen kann nur mit einer kontinuierlichen Überwachung mit Sensoren begegnet werden, damit bei Abweichungen sofort gegengesteuert werden kann und ein Ausfall der Systeme verhindert wird. Wie zuverlässig ist die USV-Anlage?USV-Anlagen müssen regelmäßig gewartet und getestet werden. Kann die Anlage einen Ausfall nicht innerhalb von 9 Millisekunden auffangen, ist der Server bereits abgestürzt. Im Falle eines längeren Stromausfalls erhöht sich die Temperatur pro Serverschrank innerhalb von nur 3 Minuten um 12 Grad Celsius. Somit kann eine statische USV mit einer empfohlenen Überbrückungszeit von nur 20 Minuten bei voller Last, schnell zu einem Problem führen. „So banal es klingen mag, viele Unternehmen arbeiten mit einer unterdimensionierten USV-Anlage, warten diese unzureichend oder nutzen bereits vorhandene Redundanzen nicht aus“, erklärt Wolfgang Zepf. „Es nützt wenig, wenn Server mit einer redundanten Stromversorgung ausgestattet werden, wenn die dazugehörigen Netzwerkkomponenten lediglich an einem Strompfad hängen.“ Viele IT-Räume und als solche umfunktionierte Büroräume sind nicht auf die Unterbringung von Servern ausgelegt. Ist bereits einer der genannten Punkte nicht ohne großen bauliche Veränderungen am Serverraum erfüllbar, sollten Unternehmen in Erwägung ziehen, ihr Rechenzentrum auszulagern. Bei der Auslagerung in ein neutrales Dienstleistungs-Rechenzentrum übernimmt der RZ-Betreiber im Gegensatz zum Outsourcing zwar die Betriebs- und Wartungsaufgaben für die hochsensible Haustechnik (Sicherheit, Strom, Kühlung & Brandschutz), der Kunde behält dennoch die volle Kontrolle über seine eigene IT. 08/2006, Ulrich BeckerUlrich Becker ist seit 2004 bei Global Switch als Sales Executive verantwortlich für die Kundengewinnung, das Marketing und die Außendarstellung des Unternehmens. So wie die Trennung von Informations- und Steuerungstechnik zunehmend verschwindet, so bedarf es auch einer einheitlichen Bewertung der Vertrauenswürdigkeit kritischer IT-gesteuerter Systeme. Der vorliegende Beitrag illustriert Probleme und . . . Experten fordern Sicherheitsstrategie aus einem Guss: Wer in einem Unternehmen Verantwortung für die Informationstechnik trägt, kommt sich manches Mal vor wie der einsame Rufer in der Wüste. Vielfach führen IT-Verantwortliche nämlich . . . Das 2. Quartal 2006 erscheint oberflächlich als eines der ruhigsten in den letzten Jahren. Das praktisch vollständige Fehlen mehr oder weniger spürbarer Epidemien von E-Mail- und Netzwürmern traf mit der Veröffentlichung von Beta-Versionen und . . . Bis August/September budgetieren die meisten Unternehmen ihre IT-/IT-Security-Ausgaben für das kommende Jahr. Wir wollen die Trends in der IT- und Informationssicherheit aufzeigen. Nur eine transparente und ehrliche Kommunikation hilft uns, . . . Regelwerke sind der Dreh- und Angelpunkt für die Prozesse, für die Verteilung von Dokumenten, Daten und Informationen. Für Unternehmen birgt der Einsatz eines Regelwerks erhebliches Einsparpotenzial. . . Die Welt verändert sich für Marketing- und Produktmanager. Neue Medien erlauben es, Interessenten und Kunden früher und gezielter anzusprechen und dies mit einer wesentlich höheren Treffsicherheit und Kostenbilanz. . . IT-Systeme unter Stress: Auch für Server heißt im Sommer die Devise „immer schön cool bleiben“Während Deutschland angesichts der mediterranen Temperaturen in Urlaubsstimmung kommt, steigt mit dem Thermometer auch der Stresspegel für die IT-Infrastruktur. Und der technische Fortschritt trägt zusätzlich zur Belastung im Serverraum/Rechenzentrum bei: Gibt ein mit herkömmlichen Servern bestücktes Rack 1,5 Kilowatt (KW) Wärme ab, heizt ein Rack mit Blade-Servern mit bis zu 14 KW ein. Das treibt nicht nur die Stromrechnung in die Höhe, sondern stellt auch ganz neue Anforderungen an die Abwärme- und Kühlungsprozesse. „Viele IT-Verantwortliche stellen im Sommer einfach die Klimaanlage hoch, aber dadurch wird nicht unbedingt dort gelüftet, wo es auch nötig ist“, gibt Wolfgang Zepf, European Director beim Rechenzentrumsbetreiber Global Switch zu bedenken. „Diese so genannten Hot-Spots können sich ganz rasch zu einem echten Problem ausweiten. “ Damit Server einen kühlen Kopf bewahren, sollten IT-Verantwortliche folgende Kriterien prüfen: Ist genügend Kühlleistung vorhanden? Kann die Luft ausreichend zirkulieren?In der Regel wird die aufgenommene Leistung der Systeme auch als Wärme wieder abgegeben. An kühlen Tagen reichen dafür teilweise einfache Kühlsysteme aus, um die Wärme abzuführen, jedoch versagen diese häufig bei einer Wetterlage wie dieser. Der schnelle Abtransport der Abwärme muss auch dann gewährleistet sein, wenn die Umgebungsluft nicht abgekühlt werden kann. Falsch dimensionierte Umluftkühlgeräte, unüberlegte Platzierung der Racks und wild wuchernde „Freiluftverdrahtung“ verhindern die notwendige Zirkulation des kalten Luftstroms. Dies kann zur Bildung der gefürchteten Hot-Spots führen. Im Idealfall sollte ein Serverraum über einen Doppelboden verfügen, der eine gezielte Luftzirkulation ermöglicht. Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit im Serverraum? Die optimale Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und max. 70 Prozent liegen. An sehr schwülen Tagen kann sich in nicht geregelten Räumen Kondenswasser bilden, was im Extremfall zu Kurzschlüssen führen kann. Diesem zwar sehr seltenen Phänomen kann nur mit einer kontinuierlichen Überwachung mit Sensoren begegnet werden, damit bei Abweichungen sofort gegengesteuert werden kann und ein Ausfall der Systeme verhindert wird. Wie zuverlässig ist die USV-Anlage?USV-Anlagen müssen regelmäßig gewartet und getestet werden. Kann die Anlage einen Ausfall nicht innerhalb von 9 Millisekunden auffangen, ist der Server bereits abgestürzt. Im Falle eines längeren Stromausfalls erhöht sich die Temperatur pro Serverschrank innerhalb von nur 3 Minuten um 12 Grad Celsius. Somit kann eine statische USV mit einer empfohlenen Überbrückungszeit von nur 20 Minuten bei voller Last, schnell zu einem Problem führen. „So banal es klingen mag, viele Unternehmen arbeiten mit einer unterdimensionierten USV-Anlage, warten diese unzureichend oder nutzen bereits vorhandene Redundanzen nicht aus“, erklärt Wolfgang Zepf. „Es nützt wenig, wenn Server mit einer redundanten Stromversorgung ausgestattet werden, wenn die dazugehörigen Netzwerkkomponenten lediglich an einem Strompfad hängen. “ Viele IT-Räume und als solche umfunktionierte Büroräume sind nicht auf die Unterbringung von Servern ausgelegt. Ist bereits einer der genannten Punkte nicht ohne großen bauliche Veränderungen am Serverraum erfüllbar, sollten Unternehmen in Erwägung ziehen, ihr Rechenzentrum auszulagern. Bei der Auslagerung in ein neutrales Dienstleistungs-Rechenzentrum übernimmt der RZ-Betreiber im Gegensatz zum Outsourcing zwar die Betriebs- und Wartungsaufgaben für die hochsensible Haustechnik (Sicherheit, Strom, Kühlung & Brandschutz), der Kunde behält dennoch die volle Kontrolle über seine eigene IT. 08/2006, Ulrich Becker.

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