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Schweiz soll nicht in den Uno Sicherheitsrat Schweiz NZZ Online

NZZ ONLINE - Die elektronische Publikation aus dem Verlaghaus Neue Zürcher Zeitung AG, Schweiz bringt laufend aktualisierte Nachrichten, Analysen und Hintergründe zu Politik, Wirtschaft, Kultur und SportSchweiz soll nicht in den Uno-SicherheitsratSchweiz soll nicht in den Uno-SicherheitsratNationalrat hat wenig Verständnis für Ambitionen von Bundesrätin Calmy-ReyArtikel versendenSchweiz soll nicht in den Uno-SicherheitsratNationalrat hat wenig Verständnis für Ambitionen von Bundesrätin Calmy-ReyBundespräsidentin Calmy-Rey stösst mit ihrem Anspruch auf einen Sitz der Schweiz im Uno-Sicherheitsrat weiterhin auf Kritik. Im Nationalrat nutzten am Freitag vor allem die Fraktionen der SVP und der CVP die Gelegenheit, um gegen das Vorhaben anzutreten. ...Bundespräsidentin Calmy-Rey stösst mit ihrem Anspruch auf einen Sitz der Schweiz im Uno-Sicherheitsrat weiterhin auf Kritik. Im Nationalrat nutzten am Freitag vor allem die Fraktionen der SVP und der CVP die Gelegenheit, um gegen das Vorhaben anzutreten. (sda/ap) Anlass für die kontroverse Debatte über die Rolle der Schweiz bei den Vereinten Nationen bot am letzten Tag der Herbstsession der Bericht des Bundesrats zu den Beziehungen zur Uno. Die Mehrheit im Rat zeigte sich dabei überzeugt, dass die Schweiz seit ihrem Beitritt vor fünf Jahren ihren Platz in der internationalen Staatengemeinschaft gefunden habe und auch Akzente habe setzen können. Kritik ernteten der Bundesrat und insbesondere Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey aber für das Bemühen, der Schweiz einen Platz im Uno-Sicherheitsrat zu sichern.CVP-Fraktionssprecherin Kathy Riklin (Zürich) sagte, sie habe wenig Verständnis für die Ambitionen der Aussenministerin in Sachen Sicherheitsrat. In der Abstimmungskampagne für den Uno-Beitritt sei versprochen worden, dass eine Mitgliedschaft in diesem Gremium kein Thema sei. Sie appellierte an Calmy-Rey, Zurückhaltung zu üben.Todesstoss für Neutralität befürchet Für SVP-Fraktionssprecher Hans Fehr (Zürich) wäre ein Sitz im Sicherheitsrat «der Todesstoss für die Schweizer Neutralität». In diesem Rat werde schliesslich «über Krieg und Frieden entschieden». «Dabei sein um jeden Preis» sei aber offenbar die neue Devise der der Schweizer Aussenpolitik. Seitenhiebe teilte Fehr auch gegen seinen Parteikollegen Bundesrat Samuel Schmid aus. Er kritisierte den «Drang» des Militärdepartements «zu militärischen Interventionen im Ausland». Fehr überreichte der Bundespräsidentin anschliessend eine Kopie eines «Schwarzbuches», in dem die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) «fünf Jahre Neutralitätsverstösse» gesammelt und untersucht habe. Bedenken in Bezug auf eine Schweizer Mitgliedschaft im Sicherheitsrat hat auch die FDP-Fraktion. Der Genfer Liberale Jacques-Simon Eggly äusserte zwar Verständnis für den Wunsch der Schweiz, mitreden zu wollen. Er hält andere Wege jedoch für wirkungsvoller. Calmy-Rey begründete den Schweizer Anspruch auf einen Sitz im Sicherheitsrat mit dem Hinweis, dass die Schweiz in der Uno immerhin als Beitragszahlerin an 14. Stelle liege. Die Schweiz wolle sich im übrigen schon jetzt für mehr Transparenz im Sicherheitsrat einsetzen. Eine weiteres Ziel sei die Präsidentschaft im Wirtschafts- und Sozialrat der Uno (Ecosoc). Gegen KriegsmaterialexporteKeine Kritik kam aber auch von Seiten der SP und der Grünen. SP-Fraktionssprecher Remo Gysin (Basel-Stadt) appellierte an Calmy-Rey, sich für einen Stopp der Schweizer Kriegsmaterialexporte einzusetzen. Francine John-Calame (Grüne, Neuenburg) nahm unter anderem zu den Flüchtlingsströmen Stellung. Entwicklungshilfe und Förderung der Menschenrechte seien die Instrumente für mehr Stabilität und damit zur Eindämmung der Migration. Prabahindran Thambineera (7. Oktober 2007, 13:55)Frau Calmey-Rey! Schaffen Sie mit Taten..........zuerst Ordnung im eigenen Departement und im eigenen Land bevor Sie sich in die grosse weite Welt hinausposaunen und die Gute und Hilfsbereite (notabene nicht mit Ihrem Geld) spielen. An den Taten sollt ihr sie messen, nicht an ihren Worten! Pra.Paul Beckmann (6. Oktober 2007, 10:26)Nur nicht aufregen..Wir haben dem Beitritt zur politischen UNO zugestimmt, warum sich also so aufregen? Nur die SVP war damals gegen einen Beitritt; sie wusste, dass die Schweiz ihre Kräfte - ohne die Neutralität aufs Spiel zu setzen - auf effizientere Art und Weise in der Welt einsetzen kann.Christian Buchs (5. Oktober 2007, 20:13)Burma hat es einmal mehr gezeigtEin weltweiter Sicherheitsrat ist zweifelsohne notwendig. Allerdings nicht unter den heutigen Prämissen. Da haben gewisse Länder ein Vetorecht, Wirtschaftssanktionen sind kontraproduktiv und treffen die Bevölkerung statt Kriegstreiber und Despoten, militärisches Eingreifen führen zu innerpolitischen Auseinandersetzungen. Burma hat es doch einmal mehr gezeigt! Vetorecht von China und Russland und ein kleines, aber nichts bringendes „Reisli“ des UNO-Berichterstatters.Albert Zimmermann (5. Oktober 2007, 18:50)Das Parlament hat die Calmy Mission nicht begriffen.Die Calmy rettet seit fast 4 Jahren die Welt. Was es kostet erfahren die Steuerzahler immer erst im Nachhinein .Die UNO müsste eigentlich auch begriffen haben, dass ohne die guten Dienste der Schweizer Landesmutter der ganze Planet still steht. Sehen denn die Parlamentarier nicht was Ringier Heftli und SF ideé suisse für Erfolgsmeldungen um den Globus jagen. Wenn jetzt auch halt 650 Milliönchen jährlich an die UNO aus der Schweiz kommen, Tsunami, Kosovo, Korea, Nepal ,Afrika etc etc nicht mitgerechnet , so soll man doch bedenken, wenn die Calmy gar selbst die UNO Leitung übernimmt, würde wenigstens ihr Bundesratssessel für eine fähig Person frei, oder kann sie das gar noch nebenbei erledigen , und Dimitri als Vertretung entsenden ? Man stelle sich vor , Calmy klagt Kuba oder Russland anstelle des in der Schweiz beschäftigten Doudou der Menschrechtsverletzung an! Und wieder würde der Schweizer Steuerzahler blechen. Die Reiseministerin ist ja laut Medien so beliebt , wo ,bei wem?Karl H. Annen (5. Oktober 2007, 17:48)UNO - die Umverteilungsanlage....Absolut einverstanden. Vielleicht müssten diese "Leute" mal das Palästinenserproblem lösen - dann käme man dem Frieden entschieden näher! Es lebe eine überorganisierte Organisation mit vielen Köpfen!C. Grass (5. Oktober 2007, 15:18)UNO - Die UmverteilungsanlageDie UNO ist eine politische Organisation getrieben von den Einzelinteressen ihrer Mitglieder. Damit unfähig auf Krisen zu reagieren, da diese Interessen sich gegenseitig entgegenlaufen. Einzig dazu geschaffen das schlechte Gewissen der westlichen Welt zu beruhigen. Viel wichtiger wäre es den Welthandel zu fördern - nicht ganze Kontinente wie z.B. Afrika davon auszuschliessen und damit deren Entwicklung zu verhindern.Sudan, Burma, Naher Osten, Irak, Kongo, Ruanda etc. sind alles Beispiele für die Wirkungslosigkeit dieser Organisation Mehr als 60% des laufenden Budgets werden für Personalkosten der eigenen Verwaltung verbraucht wird, was quasi als Entwicklungshilfe betiteln werden könnte, da dort zumeist Menschen aus Schwellenländern eingestellt werden die fürstliche Löhne für das bürokratische Verwalten erhalten....leider hat die Vergangenheit auch gezeigt, dass diese Strukturen ein Nährboden für Korruption bieten.Beat Ruch (5. Oktober 2007, 14:52)Augen zuNur international werden sich viele Probleme lösen lassen. Das Schweizer Polit-Modell könnte sich in vielen Teilen der Welt, wo Minderheiten unterdrückt werden durchaus anwenden lassen aber dazu muss Einfluss gewonnen werden oder Grenzen überschritten werden.Viele sind nach wie vor der Ansicht, dass die Neutralität die Schweiz von Kriegen ferngehalten haben. Ich denke es war das verwaltete Geld aus aller Welt in unserem Land das uns verschont hat.Die Schweiz ist zwar auf Papier neutral aber in Wirklichkeit aber von westlicher Denkweise bestimmt.Weiter wie bisher oder gar noch mehr abgrenzen, so scheint für viele, aufgrund einer nicht zu unterschätzenden, immer dasselbe predigenden Lobby der Weg zu sein.Können wir wirklich diesen Weg gehen?Ich denke kaum, denn auch in der Umgebung nehmen die Fragen zur Schweiz zu. Es ist zu einfach eine hedonistische Einstellung pflegen zu können ohne sich um etwas scheren zu müssen.Irgendwann folgt die Retourkutsche.Karl Pongratz (5. Oktober 2007, 13:31)Eine gerechtere Loesung anstatt ArroganzSchroeder, Fischer, Berlusconi, Merkel und nun auch Calmy-Rey. Was glauben diese Leute eigentlich wie es zu rechtfertigen ist das Europa mit 5 oder noch mehr Staaten im UN Sicherheitsrat vertreten ist! Das grenzt an die übliche Arroganz des Westens. Da predigt der Westen Demokratie und Gerechtigkeit und ist selbst ein ausgewachsener Plutokrat.. Anstatt den UN Sicherheitsrat weiter zu verwaessern taeten diese Personen gut daran sich fuer eine gerechte und demokratische Reform des UN Sicherheitsrates einzusetztn, wie z.B. die Aufteilung in Kontinente oder Regionen wobei fuer jeden Kontinent oder Region eine oder mehrere Personen von den entsprechenden Laendern in der Uno Vollversammlung gewaehlt werden. Beispiel:USA: 1-3 Personen, 3 Stimmen (gewaehlt von der USA)Europa: 3 Personen, 3 Stimmen (gewaehlt von den europaeischen Staaten in der UN Vollversammlung)usw., und kein Veto!Sammy Stalder (5. Oktober 2007, 13:22)Visionen machen SinnDie oft genannte Neutralität verstehe ich heutzutage als nicht mehr zeitgemässes Monaco-Schneckenhaus-Konzept.Monaco -> ruhiges Land für wohlhabende Gäste. Schneckenhaus -> die Haltung bei Schweizern und Politikern sich lieber zurückzuziehen als durch gute Arbeit Versuchen international zu etablieren und mitzuwirken.Wollen wir öffentlich als ewige Opportunisten weitermachen?Hans Georg Lips (5. Oktober 2007, 12:17)Uno-Beiträge sind zu senken!Es stört mich schon einige Zeit, dass die Schweiz zu den Grosszahlern dieser oftmals fragwürdigen Weltorgantisation gehört. Zudem, mehrere Finanzskandale in Zusammenhang mit Uno-Aktivitäten zeigen, dass auch hier einmal Kassensturz gemacht werden sollte. Interessant wäre es doch zu erfahren, wie hoch die Zahlungen der neuen kapitalstarken Staaten, der Tiger, der Bric sind. Es darf auch vermutet werden, dass die Eidgenossenschaft bzwren Steuerzahler extrahohe Beiträge zahlt, damit die UNO-Organisationen nicht aus Genf wegziehen. Dies ist bis zu einem gewissen Grad akzeptabel, aber subventionieren sollten WIR die Uno keinesfalls.Auch nicht die Genfer "Liebhabereien".William Züllig (5. Oktober 2007, 12:08)Pure GeldverschwendungAls Bürger und Steuerzahler unseres Landes bin ich empört wie leichtsinnig Bundespräsidentin Calmy-Rey mit unseren Rechten und Pflichten im Ausland umgeht. Wir wollen Neutral bleiben und uns nicht in fremde Händel mischen. Schon gar nicht irgendwelche Truppen zur "Friedenssicherung" ausserhalb der Landesgrenzen delegieren. Die Reislein nach Fernost, Balkan oder New York kosten Steuergelder, die im eigenen Land mehr erreichen würden. Wer bewilligt und kontrolliert eigentlich diesen unnützen Polittourismus der Bundesrätin?Heinz Oberholzer (5. Oktober 2007, 11:34)Machtgehabeist das Ziel der jetztigen Bundesratspräsidentin.Zuerst soll Sie mal die Probleme im eigenen Land lösen und nicht in der ganzen Welt rumreisen und Geld versprechen oder sogar verteilen.Was will ein kleines, neutrales Land das Weltweit bewundert wird? Wir brauchen dringend das Schulden abgebaut werden und die Sozialversicherungen müssen wir ins Lot bringen .Wir haben nichts verloren an Orten wo über Krieg und Boykotte abgestimmt wird,denn wir sind NEUTRAL und wischen for der eigenen Türe!!Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von ist nicht gestattet. Diesen Artikel finden Sie auf NZZ Online unter:http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/aktuell/schweiz_uno-sicherheitsrat_nationalrat_1.565133.htmlCopyright © Neue Zürcher Zeitung AGAlle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung oder Wiederveröffentlichung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von NZZ Online ist nicht gestattet. (Server-5646) NZZ ONLINE - Die elektronische Publikation aus dem Verlaghaus Neue Zürcher Zeitung AG, Schweiz bringt laufend aktualisierte Nachrichten, Analysen und Hintergründe zu Politik, Wirtschaft, Kultur und SportSchweiz soll nicht in den Uno-SicherheitsratSchweiz soll nicht in den Uno-SicherheitsratNationalrat hat wenig Verständnis für Ambitionen von Bundesrätin Calmy-ReyArtikel versendenSchweiz soll nicht in den Uno-SicherheitsratNationalrat hat wenig Verständnis für Ambitionen von Bundesrätin Calmy-ReyBundespräsidentin Calmy-Rey stösst mit ihrem Anspruch auf einen Sitz der Schweiz im Uno-Sicherheitsrat weiterhin auf Kritik. Im Nationalrat nutzten am Freitag vor allem die Fraktionen der SVP und der CVP die Gelegenheit, um gegen das Vorhaben anzutreten. . . . Bundespräsidentin Calmy-Rey stösst mit ihrem Anspruch auf einen Sitz der Schweiz im Uno-Sicherheitsrat weiterhin auf Kritik. Im Nationalrat nutzten am Freitag vor allem die Fraktionen der SVP und der CVP die Gelegenheit, um gegen das Vorhaben anzutreten. (sda/ap) Anlass für die kontroverse Debatte über die Rolle der Schweiz bei den Vereinten Nationen bot am letzten Tag der Herbstsession der Bericht des Bundesrats zu den Beziehungen zur Uno. Die Mehrheit im Rat zeigte sich dabei überzeugt, dass die Schweiz seit ihrem Beitritt vor fünf Jahren ihren Platz in der internationalen Staatengemeinschaft gefunden habe und auch Akzente habe setzen können. Kritik ernteten der Bundesrat und insbesondere Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey aber für das Bemühen, der Schweiz einen Platz im Uno-Sicherheitsrat zu sichern. CVP-Fraktionssprecherin Kathy Riklin (Zürich) sagte, sie habe wenig Verständnis für die Ambitionen der Aussenministerin in Sachen Sicherheitsrat. In der Abstimmungskampagne für den Uno-Beitritt sei versprochen worden, dass eine Mitgliedschaft in diesem Gremium kein Thema sei. Sie appellierte an Calmy-Rey, Zurückhaltung zu üben. Todesstoss für Neutralität befürchet Für SVP-Fraktionssprecher Hans Fehr (Zürich) wäre ein Sitz im Sicherheitsrat «der Todesstoss für die Schweizer Neutralität». In diesem Rat werde schliesslich «über Krieg und Frieden entschieden». «Dabei sein um jeden Preis» sei aber offenbar die neue Devise der der Schweizer Aussenpolitik. Seitenhiebe teilte Fehr auch gegen seinen Parteikollegen Bundesrat Samuel Schmid aus. Er kritisierte den «Drang» des Militärdepartements «zu militärischen Interventionen im Ausland». Fehr überreichte der Bundespräsidentin anschliessend eine Kopie eines «Schwarzbuches», in dem die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) «fünf Jahre Neutralitätsverstösse» gesammelt und untersucht habe. Bedenken in Bezug auf eine Schweizer Mitgliedschaft im Sicherheitsrat hat auch die FDP-Fraktion. Der Genfer Liberale Jacques-Simon Eggly äusserte zwar Verständnis für den Wunsch der Schweiz, mitreden zu wollen. Er hält andere Wege jedoch für wirkungsvoller. Calmy-Rey begründete den Schweizer Anspruch auf einen Sitz im Sicherheitsrat mit dem Hinweis, dass die Schweiz in der Uno immerhin als Beitragszahlerin an 14. Stelle liege. Die Schweiz wolle sich im übrigen schon jetzt für mehr Transparenz im Sicherheitsrat einsetzen. Eine weiteres Ziel sei die Präsidentschaft im Wirtschafts- und Sozialrat der Uno (Ecosoc). Gegen KriegsmaterialexporteKeine Kritik kam aber auch von Seiten der SP und der Grünen. SP-Fraktionssprecher Remo Gysin (Basel-Stadt) appellierte an Calmy-Rey, sich für einen Stopp der Schweizer Kriegsmaterialexporte einzusetzen. Francine John-Calame (Grüne, Neuenburg) nahm unter anderem zu den Flüchtlingsströmen Stellung. Entwicklungshilfe und Förderung der Menschenrechte seien die Instrumente für mehr Stabilität und damit zur Eindämmung der Migration. Prabahindran Thambineera (7. Oktober 2007, 13:55)Frau Calmey-Rey! Schaffen Sie mit Taten. . . . . . . . . . zuerst Ordnung im eigenen Departement und im eigenen Land bevor Sie sich in die grosse weite Welt hinausposaunen und die Gute und Hilfsbereite (notabene nicht mit Ihrem Geld) spielen. An den Taten sollt ihr sie messen, nicht an ihren Worten! Pra. Paul Beckmann (6. Oktober 2007, 10:26)Nur nicht aufregen. . Wir haben dem Beitritt zur politischen UNO zugestimmt, warum sich also so aufregen? Nur die SVP war damals gegen einen Beitritt; sie wusste, dass die Schweiz ihre Kräfte - ohne die Neutralität aufs Spiel zu setzen - auf effizientere Art und Weise in der Welt einsetzen kann. Christian Buchs (5. Oktober 2007, 20:13)Burma hat es einmal mehr gezeigtEin weltweiter Sicherheitsrat ist zweifelsohne notwendig. Allerdings nicht unter den heutigen Prämissen. Da haben gewisse Länder ein Vetorecht, Wirtschaftssanktionen sind kontraproduktiv und treffen die Bevölkerung statt Kriegstreiber und Despoten, militärisches Eingreifen führen zu innerpolitischen Auseinandersetzungen. Burma hat es doch einmal mehr gezeigt! Vetorecht von China und Russland und ein kleines, aber nichts bringendes „Reisli“ des UNO-Berichterstatters. Albert Zimmermann (5. Oktober 2007, 18:50)Das Parlament hat die Calmy Mission nicht begriffen. Die Calmy rettet seit fast 4 Jahren die Welt. Was es kostet erfahren die Steuerzahler immer erst im Nachhinein . Die UNO müsste eigentlich auch begriffen haben, dass ohne die guten Dienste der Schweizer Landesmutter der ganze Planet still steht. Sehen denn die Parlamentarier nicht was Ringier Heftli und SF ideé suisse für Erfolgsmeldungen um den Globus jagen. Wenn jetzt auch halt 650 Milliönchen jährlich an die UNO aus der Schweiz kommen, Tsunami, Kosovo, Korea, Nepal ,Afrika etc etc nicht mitgerechnet , so soll man doch bedenken, wenn die Calmy gar selbst die UNO Leitung übernimmt, würde wenigstens ihr Bundesratssessel für eine fähig Person frei, oder kann sie das gar noch nebenbei erledigen , und Dimitri als Vertretung entsenden ? Man stelle sich vor , Calmy klagt Kuba oder Russland anstelle des in der Schweiz beschäftigten Doudou der Menschrechtsverletzung an! Und wieder würde der Schweizer Steuerzahler blechen. Die Reiseministerin ist ja laut Medien so beliebt , wo ,bei wem?Karl H. Annen (5. Oktober 2007, 17:48)UNO - die Umverteilungsanlage. . . . Absolut einverstanden. Vielleicht müssten diese "Leute" mal das Palästinenserproblem lösen - dann käme man dem Frieden entschieden näher! Es lebe eine überorganisierte Organisation mit vielen Köpfen!C. Grass (5. Oktober 2007, 15:18)UNO - Die UmverteilungsanlageDie UNO ist eine politische Organisation getrieben von den Einzelinteressen ihrer Mitglieder. Damit unfähig auf Krisen zu reagieren, da diese Interessen sich gegenseitig entgegenlaufen. Einzig dazu geschaffen das schlechte Gewissen der westlichen Welt zu beruhigen. Viel wichtiger wäre es den Welthandel zu fördern - nicht ganze Kontinente wie z. B. Afrika davon auszuschliessen und damit deren Entwicklung zu verhindern. Sudan, Burma, Naher Osten, Irak, Kongo, Ruanda etc. sind alles Beispiele für die Wirkungslosigkeit dieser Organisation Mehr als 60% des laufenden Budgets werden für Personalkosten der eigenen Verwaltung verbraucht wird, was quasi als Entwicklungshilfe betiteln werden könnte, da dort zumeist Menschen aus Schwellenländern eingestellt werden die fürstliche Löhne für das bürokratische Verwalten erhalten. . . . leider hat die Vergangenheit auch gezeigt, dass diese Strukturen ein Nährboden für Korruption bieten. Beat Ruch (5. Oktober 2007, 14:52)Augen zuNur international werden sich viele Probleme lösen lassen. Das Schweizer Polit-Modell könnte sich in vielen Teilen der Welt, wo Minderheiten unterdrückt werden durchaus anwenden lassen aber dazu muss Einfluss gewonnen werden oder Grenzen überschritten werden. Viele sind nach wie vor der Ansicht, dass die Neutralität die Schweiz von Kriegen ferngehalten haben. Ich denke es war das verwaltete Geld aus aller Welt in unserem Land das uns verschont hat. Die Schweiz ist zwar auf Papier neutral aber in Wirklichkeit aber von westlicher Denkweise bestimmt. Weiter wie bisher oder gar noch mehr abgrenzen, so scheint für viele, aufgrund einer nicht zu unterschätzenden, immer dasselbe predigenden Lobby der Weg zu sein. Können wir wirklich diesen Weg gehen?Ich denke kaum, denn auch in der Umgebung nehmen die Fragen zur Schweiz zu. Es ist zu einfach eine hedonistische Einstellung pflegen zu können ohne sich um etwas scheren zu müssen. Irgendwann folgt die Retourkutsche. Karl Pongratz (5. Oktober 2007, 13:31)Eine gerechtere Loesung anstatt ArroganzSchroeder, Fischer, Berlusconi, Merkel und nun auch Calmy-Rey. Was glauben diese Leute eigentlich wie es zu rechtfertigen ist das Europa mit 5 oder noch mehr Staaten im UN Sicherheitsrat vertreten ist! Das grenzt an die übliche Arroganz des Westens. Da predigt der Westen Demokratie und Gerechtigkeit und ist selbst ein ausgewachsener Plutokrat. . Anstatt den UN Sicherheitsrat weiter zu verwaessern taeten diese Personen gut daran sich fuer eine gerechte und demokratische Reform des UN Sicherheitsrates einzusetztn, wie z. B. die Aufteilung in Kontinente oder Regionen wobei fuer jeden Kontinent oder Region eine oder mehrere Personen von den entsprechenden Laendern in der Uno Vollversammlung gewaehlt werden. Beispiel:USA: 1-3 Personen, 3 Stimmen (gewaehlt von der USA)Europa: 3 Personen, 3 Stimmen (gewaehlt von den europaeischen Staaten in der UN Vollversammlung)usw. , und kein Veto!Sammy Stalder (5. Oktober 2007, 13:22)Visionen machen SinnDie oft genannte Neutralität verstehe ich heutzutage als nicht mehr zeitgemässes Monaco-Schneckenhaus-Konzept. Monaco -> ruhiges Land für wohlhabende Gäste. Schneckenhaus -> die Haltung bei Schweizern und Politikern sich lieber zurückzuziehen als durch gute Arbeit Versuchen international zu etablieren und mitzuwirken. Wollen wir öffentlich als ewige Opportunisten weitermachen?Hans Georg Lips (5. Oktober 2007, 12:17)Uno-Beiträge sind zu senken!Es stört mich schon einige Zeit, dass die Schweiz zu den Grosszahlern dieser oftmals fragwürdigen Weltorgantisation gehört. Zudem, mehrere Finanzskandale in Zusammenhang mit Uno-Aktivitäten zeigen, dass auch hier einmal Kassensturz gemacht werden sollte. Interessant wäre es doch zu erfahren, wie hoch die Zahlungen der neuen kapitalstarken Staaten, der Tiger, der Bric sind. Es darf auch vermutet werden, dass die Eidgenossenschaft bzwren Steuerzahler extrahohe Beiträge zahlt, damit die UNO-Organisationen nicht aus Genf wegziehen. Dies ist bis zu einem gewissen Grad akzeptabel, aber subventionieren sollten WIR die Uno keinesfalls. Auch nicht die Genfer "Liebhabereien". William Züllig (5. Oktober 2007, 12:08)Pure GeldverschwendungAls Bürger und Steuerzahler unseres Landes bin ich empört wie leichtsinnig Bundespräsidentin Calmy-Rey mit unseren Rechten und Pflichten im Ausland umgeht. Wir wollen Neutral bleiben und uns nicht in fremde Händel mischen. Schon gar nicht irgendwelche Truppen zur "Friedenssicherung" ausserhalb der Landesgrenzen delegieren. Die Reislein nach Fernost, Balkan oder New York kosten Steuergelder, die im eigenen Land mehr erreichen würden. Wer bewilligt und kontrolliert eigentlich diesen unnützen Polittourismus der Bundesrätin?Heinz Oberholzer (5. Oktober 2007, 11:34)Machtgehabeist das Ziel der jetztigen Bundesratspräsidentin. Zuerst soll Sie mal die Probleme im eigenen Land lösen und nicht in der ganzen Welt rumreisen und Geld versprechen oder sogar verteilen. Was will ein kleines, neutrales Land das Weltweit bewundert wird? Wir brauchen dringend das Schulden abgebaut werden und die Sozialversicherungen müssen wir ins Lot bringen . Wir haben nichts verloren an Orten wo über Krieg und Boykotte abgestimmt wird,denn wir sind NEUTRAL und wischen for der eigenen Türe!!Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von ist nicht gestattet. Diesen Artikel finden Sie auf NZZ Online unter:http://www. nzz. ch/nachrichten/schweiz/aktuell/schweiz_uno-sicherheitsrat_nationalrat_1. 565133. htmlCopyright © Neue Zürcher Zeitung AGAlle Rechte vorbehalten. 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