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FTD Marktberichte Renten und Devisen Konjunkturskepsis schw cht PfundKonjunkturskepsis schwächt Pfundvon Yasmin Osman (Frankfurt)Schwächesignale aus der britischen Wirtschaft haben Spekulationen über baldige Zinssenkungen aufleben lassen und das britische Pfund geschwächt. Es rutschte gegenüber dem Euro auf ein Rekordtief von 74,48 Pence je Euro.Auch handelsgewichtet fiel die Währung auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren. Auslöser war der unerwartet deutliche Rückgang des britischen Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe. Das Konjunkturbarometer war im Dezember auf 52,9 Punkte nach 54,3 Punkten im Vormonat gefallen. Volkswirte hatten einer Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge im Durchschnitt nur mit einem Rückgang auf 53,8 Punkten gerechnet."Die schwachen Wirtschaftsdaten haben das Pfund weiter unter Druck gesetzt", sagte Niels From, Devisenanalyst von Dresdner Kleinwort. "Es gilt als sicher, dass die Bank of England die Zinsen weiter senkt, die Frage ist eigentlich nur, ob sie das nächste Woche oder im Februar tut. Am Terminmarkt wird zu 35 Prozent auf eine Zinssenkung nächste Woche gewettet", sagte er. Schwache Aussichten für 2008Die Analystenprognosen für das britische Pfund sind ohnehin verhalten. "Wir gehen davon aus, dass sich das Pfund 2008 signifikant unterdurchschnittlich entwickeln wird", schrieben die Analysten von BNP Paribas am Mittwoch. Dabei war die britische Währung dank hoher Zinsen bis zum Sommer noch sehr gefragt. "Bis zum Sommer war das Pfund als "günstiger Euro" sehr beliebt: Die Zinsen waren höher als in der Euro-Zone und die Wechselkurse zum Euro sehr stabil", erläutert From. Erst mit der Subprime-Krise habe sich das Bild gewandelt, zumal die britische Konjunktur spätestens seit der Probleme um Northern Rock sehr viel skeptischer gesehen worden sei, so From.Auf der Gewinnerseite stand dagegen der chinesische Renminbi, der auf ein Rekordhoch zum Dollar stieg. Chinas Notenbank ließ die heimische Währung gegenüber dem US-Dollar bis auf 7,2934 Renminbi je Dollar aufwerten, das ist der höchste Stand seit der Lockerung der Dollar-Bindung 2005. Seither orientiert sich der Renminbi an einen Währungskorb und kann schrittweise zum Dollar aufwerten. Das Aufwertungstempo hat sich nach Beobachtungen der Währungsexperten von BNP Paribas seit Anfang Dezember beschleunigt. "Die chinesischen Behörden lassen eine schnellere Aufwertung des Renminbi zu, um die importierte Inflation, vor allem der Lebensmittelpreise, zu bremsen", hieß es in einer Analyse. Einige Investoren wetten an den Terminmärkten darauf, dass die Aufwertung des Renminbi 2008 höher ausfallen wird als im Vorjahr. 2007 legte der Renminbi zum Dollar um knapp 7,0 Prozent zu. Am Anleihemarkt war der deutschen Finanzagentur ein schwacher Start beschieden. Die Auktion zehnjähriger Bundesanleihen stieß auf eine extrem schwache Nachfrage: Für Anleihen im Volumen von bis zu 7 Mrd. Euro gaben Banken nur Kaufaufträge im Umfang von 6,88 Mrd. Euro ab. Die Finanzagentur teilte 5,8 Mrd. Euro zu und behielt 1,2 Mrd. Euro zur Marktpflege ein. Damit war das Angebot-Nachfrage-Verhältnis so schwach wie zuletzt im November 2005. Anleihehändler begründeten die mangelnde Kauflaune damit, dass sich noch viele Anleger im Urlaub befunden hätten. Die Auktion fand vor Veröffentlichung des ISM-Index statt, die am Nachmittag eine Rally auslöste.Aus der FTD vom 03.01.2008© 2008 Financial Times DeutschlandWarren Buffett hat mit der Ankündigung seines Engagements bei den Bondsversicherern die Wall Street zu einer Rally angetrieben. mehrKonjunkturskepsis schwächt Pfundvon Yasmin Osman (Frankfurt)Schwächesignale aus der britischen Wirtschaft haben Spekulationen über baldige Zinssenkungen aufleben lassen und das britische Pfund geschwächt. Es rutschte gegenüber dem Euro auf ein Rekordtief von 74,48 Pence je Euro. Auch handelsgewichtet fiel die Währung auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren. Auslöser war der unerwartet deutliche Rückgang des britischen Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe. Das Konjunkturbarometer war im Dezember auf 52,9 Punkte nach 54,3 Punkten im Vormonat gefallen. Volkswirte hatten einer Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge im Durchschnitt nur mit einem Rückgang auf 53,8 Punkten gerechnet. "Die schwachen Wirtschaftsdaten haben das Pfund weiter unter Druck gesetzt", sagte Niels From, Devisenanalyst von Dresdner Kleinwort. "Es gilt als sicher, dass die Bank of England die Zinsen weiter senkt, die Frage ist eigentlich nur, ob sie das nächste Woche oder im Februar tut. Am Terminmarkt wird zu 35 Prozent auf eine Zinssenkung nächste Woche gewettet", sagte er. Schwache Aussichten für 2008Die Analystenprognosen für das britische Pfund sind ohnehin verhalten. "Wir gehen davon aus, dass sich das Pfund 2008 signifikant unterdurchschnittlich entwickeln wird", schrieben die Analysten von BNP Paribas am Mittwoch. Dabei war die britische Währung dank hoher Zinsen bis zum Sommer noch sehr gefragt. "Bis zum Sommer war das Pfund als "günstiger Euro" sehr beliebt: Die Zinsen waren höher als in der Euro-Zone und die Wechselkurse zum Euro sehr stabil", erläutert From. Erst mit der Subprime-Krise habe sich das Bild gewandelt, zumal die britische Konjunktur spätestens seit der Probleme um Northern Rock sehr viel skeptischer gesehen worden sei, so From. Auf der Gewinnerseite stand dagegen der chinesische Renminbi, der auf ein Rekordhoch zum Dollar stieg. Chinas Notenbank ließ die heimische Währung gegenüber dem US-Dollar bis auf 7,2934 Renminbi je Dollar aufwerten, das ist der höchste Stand seit der Lockerung der Dollar-Bindung 2005. Seither orientiert sich der Renminbi an einen Währungskorb und kann schrittweise zum Dollar aufwerten. Das Aufwertungstempo hat sich nach Beobachtungen der Währungsexperten von BNP Paribas seit Anfang Dezember beschleunigt. "Die chinesischen Behörden lassen eine schnellere Aufwertung des Renminbi zu, um die importierte Inflation, vor allem der Lebensmittelpreise, zu bremsen", hieß es in einer Analyse. Einige Investoren wetten an den Terminmärkten darauf, dass die Aufwertung des Renminbi 2008 höher ausfallen wird als im Vorjahr. 2007 legte der Renminbi zum Dollar um knapp 7,0 Prozent zu. Am Anleihemarkt war der deutschen Finanzagentur ein schwacher Start beschieden. Die Auktion zehnjähriger Bundesanleihen stieß auf eine extrem schwache Nachfrage: Für Anleihen im Volumen von bis zu 7 Mrd. Euro gaben Banken nur Kaufaufträge im Umfang von 6,88 Mrd. Euro ab. Die Finanzagentur teilte 5,8 Mrd. Euro zu und behielt 1,2 Mrd. Euro zur Marktpflege ein. Damit war das Angebot-Nachfrage-Verhältnis so schwach wie zuletzt im November 2005. Anleihehändler begründeten die mangelnde Kauflaune damit, dass sich noch viele Anleger im Urlaub befunden hätten. Die Auktion fand vor Veröffentlichung des ISM-Index statt, die am Nachmittag eine Rally auslöste. Aus der FTD vom 03. 01. 2008© 2008 Financial Times DeutschlandWarren Buffett hat mit der Ankündigung seines Engagements bei den Bondsversicherern die Wall Street zu einer Rally angetrieben. mehr.Letzten Artikel zu devisen pfund Gute Trading Chancen beim Pfund Daily Research Devisen Forex Blog Marktkommentare B ouml rsenkolumnen und Chart Analysen Futures Rohstoffe Renten Indizes Forex Commodities (2007-09-10) Forex Die wichtigsten Konjunkturtermine in dieser Woche sind die Sitzungen der EZB und der Bank of England am Donnerstag. Die EZB wird den Leitzins nicht verändern und auch in ihrer Einschätzung der Lage voraussichtlich nicht überraschen. Dafür sprechen die letzten ÃuÃerungen des EZB-Vorsitzenden Jean-Claude Trichet. Er bezeichnete die Weltkonjunktur trotz der nachlassenden Wachstumsdynamik als robust und stellte die Inflationsgefahr in den Vordergrund. 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