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Devisen Rohstoffe Finanzen Investor FAZ Devisen Schweizer Franken vermeidet den Ausbruch

DevisenSchweizer Franken vermeidet den AusbruchSah es noch bis vor wenigen Tagen so aus, als ob der Schweizer Franken charttechnisch aus einem mehrmonatigen Seitwärtstrend zwischen 1,5037 und 1,5580 Franken je Euro herausfallen könnte, so scheint er nach mehreren Ansätzen auch dieses Mal abgeprallt zu sein. Mit 1,5582 Franken je Euro liegt die Währung wieder unter dem vor etwa einer Woche erreichten Zwischenhoch von 1,5643 Franken je Euro.Hintergrund dieser Entwicklung dürften die Konjunktur- und Zinserwartungen der Marktteilnehmer sein. So hat sich die Wirtschaft in der Schweiz aufgrund der starken Exportnachfrage deutlicher belebt als in Euroland.Leichte Zinsphantasie des FrankensAus diesem Grund dürften Zinserhöhungen in der Schweiz möglicherweise deutlicher ausfallen als in Europa. Das heißt, der Schweizer Fragen kann eine gewisse Zinsphantasie bieten. Das nominale Zinsniveau in der Schweiz ist zwar deutlich tiefer als das europäische, allerdings ist gleichzeitig auch die Preisentwicklung bisher zahmer.Das ist aber nicht alles. Denn da die Schweiz in der Regel Handelsbilanzüberschüsse aufweist, tendiert die Währung langfristig zu einer gewissen Aufwertung. Sie wird immer dann verstärkt, wenn es international kriselt . So zeigte die Währung im Vorfeld der Irakkrise deutliche Aufwertungstendenzen. Sie konnten sogar nur aufgrund von verbalen Interventionen der Zentralbank und mit Zinssenkungen gestoppt werden.Dieser Aufwertungsdrang hatte sich in den vergangenen Monaten in Zusammenhang mit dem zunehmenden und zwischenzeitlich ausgeprägten Risikoappetit der Anleger zunächst ins Gegenteil verkehrt. Nun scheint sich aber auch diese Bewegung wieder abzukühlen. Dazu dürften auch die Unruhen in Nigeria mit entsprechenden Auswirkungen auf den Ölpreis, die immer weiter um sich greifenden Vogelgrippe und nicht zuletzt auch den Sorgen über die weitere Entwicklung im Iran beitragen.Konsolidierungsphase gegen den DollarInsgesamt gehen aus diesen Gründen und auch mit Blick auf die charttechnische Entwicklung viele Marktteilnehmer davon aus, daß der Schweizer Franken in der nächsten Zeit gegen den Euro an Wert gewinnen wird.Gegen den Dollar sieht die Lage ähnlich aus. Befand sich die Schweizer Währung gegen den Greenback in den Jahren 2001 bis Ende 2004 in einem mittelfristigen Aufwertungstrend, der bis auf 1,1328 Franken je Dollar geführt hatte, so ist er im Rahmen der Dollarerholung des vergangenen Jahres überwunden worden. Seit Mitte des vergangenen Jahres befindet sich die Währung in einer Konsolidierungszone, deren obere Grenze bei 1,3246 Franken je Dollar liegt. Erst wenn sie überwunden werden sollte, dürfte der Franken weiter in die Defensive geraten.Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.Text: @criBildmaterial: AP, dpa, FAZDevisenSchweizer Franken vermeidet den AusbruchSah es noch bis vor wenigen Tagen so aus, als ob der Schweizer Franken charttechnisch aus einem mehrmonatigen Seitwärtstrend zwischen 1,5037 und 1,5580 Franken je Euro herausfallen könnte, so scheint er nach mehreren Ansätzen auch dieses Mal abgeprallt zu sein. Mit 1,5582 Franken je Euro liegt die Währung wieder unter dem vor etwa einer Woche erreichten Zwischenhoch von 1,5643 Franken je Euro. Hintergrund dieser Entwicklung dürften die Konjunktur- und Zinserwartungen der Marktteilnehmer sein. So hat sich die Wirtschaft in der Schweiz aufgrund der starken Exportnachfrage deutlicher belebt als in Euroland. Leichte Zinsphantasie des FrankensAus diesem Grund dürften Zinserhöhungen in der Schweiz möglicherweise deutlicher ausfallen als in Europa. Das heißt, der Schweizer Fragen kann eine gewisse Zinsphantasie bieten. Das nominale Zinsniveau in der Schweiz ist zwar deutlich tiefer als das europäische, allerdings ist gleichzeitig auch die Preisentwicklung bisher zahmer. Das ist aber nicht alles. Denn da die Schweiz in der Regel Handelsbilanzüberschüsse aufweist, tendiert die Währung langfristig zu einer gewissen Aufwertung. Sie wird immer dann verstärkt, wenn es international kriselt . So zeigte die Währung im Vorfeld der Irakkrise deutliche Aufwertungstendenzen. Sie konnten sogar nur aufgrund von verbalen Interventionen der Zentralbank und mit Zinssenkungen gestoppt werden. Dieser Aufwertungsdrang hatte sich in den vergangenen Monaten in Zusammenhang mit dem zunehmenden und zwischenzeitlich ausgeprägten Risikoappetit der Anleger zunächst ins Gegenteil verkehrt. Nun scheint sich aber auch diese Bewegung wieder abzukühlen. Dazu dürften auch die Unruhen in Nigeria mit entsprechenden Auswirkungen auf den Ölpreis, die immer weiter um sich greifenden Vogelgrippe und nicht zuletzt auch den Sorgen über die weitere Entwicklung im Iran beitragen. Konsolidierungsphase gegen den DollarInsgesamt gehen aus diesen Gründen und auch mit Blick auf die charttechnische Entwicklung viele Marktteilnehmer davon aus, daß der Schweizer Franken in der nächsten Zeit gegen den Euro an Wert gewinnen wird. Gegen den Dollar sieht die Lage ähnlich aus. Befand sich die Schweizer Währung gegen den Greenback in den Jahren 2001 bis Ende 2004 in einem mittelfristigen Aufwertungstrend, der bis auf 1,1328 Franken je Dollar geführt hatte, so ist er im Rahmen der Dollarerholung des vergangenen Jahres überwunden worden. Seit Mitte des vergangenen Jahres befindet sich die Währung in einer Konsolidierungszone, deren obere Grenze bei 1,3246 Franken je Dollar liegt. Erst wenn sie überwunden werden sollte, dürfte der Franken weiter in die Defensive geraten. Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F. A. Z. -Redaktion wieder. Text: @criBildmaterial: AP, dpa, FAZ.

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Realtime Kurse (2007-08-30)
Klicken Sie diesen Button um den Chart in einem extra Fenster und beliebiger Größe zu öffnenKlicken Sie diesen Button um den Chart in einem extra Fenster und beliebiger Größe zu öffnen....artikel lesen

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NEWSTICKER NACHRICHTEN BILDER NEWS FOTOS (2007-08-30)
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CME German (2007-08-30)
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Devisen FX bersicht (2007-09-16)
CME Group ist die größte regulierte Devisenbörse und die weltweit zweitgrößte elektronische Börse für den Devisenhandel. Wir bieten 41 Futureskontrakte und 31 Optionskontrakte basierend auf 19 internationalen Währungen an, einschließlich der großen Weltwährungen und Währungen der aufstrebenden Märkte. Das Volumen unseres Devisenhandels hat in den letzten Jahren stark zugenommen und der durchschnittliche nominelle Wert der Handelstransaktionen pro Tag beläuft sich auf mehr als USD ...artikel lesen

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