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Internetforum WikipediaInternetforumaus Wikipedia, der freien EnzyklopädieÜblicherweise besitzt ein Internetforum ein bestimmtes Themabzw. ist nach Themen und Unterthemen in einzelne Unterforen unterteilt. Es können Diskussionsbeiträge (Postings) hinterlassen werden, welche die Interessierten lesen und beantworten können. Mehrere Beiträge zum selben Thema werden wie im Usenet zusammenfassend als Thread(Faden) oder Thema (Topic) bezeichnet. Mit dem Eröffnen eines neuen Threads kann ein neues Thema zur Diskussion gestellt werden.Im Internet besonders beliebt sind Hilfe-Foren, in denen Benutzer Ratschläge zu einem bestimmten Thema erhalten können. So wird vielen Benutzern eine Hilfestellung angeboten, die besonders für spezielle Probleme oder bei nur wenigen anderen Informationsquellen die einzige Hilfe ist. Hilfreich sind Benutzer-Foren z.B. auch für Hardware- und insbesondere Software-Hersteller, weil diese durch Benutzer- bzw. Anwenderbeiträgeschnell und weiträumig insbesondere zu Mängeln ihrer Produkte - bei Software zu sogenannten Bugs- informiert werden und reagieren können. In einigen Foren werden auch aktuelle Themen aus Politik oder Weltgeschehen diskutiert. Unerwünscht ist zumeist auch das Crossposting, welches das gleichzeitige Einstellen von Beiträgen in einer Vielzahl von Foren bezeichnet.Während ein Großteil der Internetforen kostenlos ist und quasi von Amateuren betrieben wird, die mit der Teilnahme am Forenbetrieb keine kommerziellen Interessen verfolgen, gibt es natürlich auch von Produkt-Herstellern betriebene sogenannte Support-Foren, die Hersteller einrichten, damit sich die Nutzer ihrer Produkte "selbst helfen", oder damit der Hersteller direktes Feedback von den Nutzern bekommen kann. Bei diesen Foren ist es jedoch leider manchmal der Fall, dass Berichte von unangenehmen Erfahrungen (etwa von Bugs) unterdrückt oder insbesondere von Moderatoren verniedlicht und/oder gelöscht werden, oder dass z.B. die Nennung von Konkurrenzprodukten verboten wird etc. Eine weitere Art von Internet-Foren sind kommerzielle, aber kostenlose Bewertungs-Communities für Filme, Produkte, Dienstleistungen usw., z.B. Ciao, Idealo oder Dooyoo.Häufig sind auch (Hersteller-)unabhängige Foren zu herstellerspezifischen Produkten/Programmen, für die der Hersteller-Support nicht vorhanden, mangelhaft oder zu teuer (Stichwort: Hotlines) ist. In der Entwicklung solcher unabhängiger Internet-Beratungs-Strukturen für alle denkbaren Produkte und Probleme steckt ein gewisses Potential für die Entwicklung von die Verbraucherrechte und die Macht der Verbraucher stärkende, von den Vertretern der jeweiligen Wirtschaftssparte unabhängige Strukturen, durch die sich Verbraucher organisieren und artikulieren können.Durch die relativ leicht zu handhabende Forensoftwarewird es Websitebetreibern heutzutage recht leicht gemacht, eigene Foren einzurichten und zu betreiben. Wobei es besonders in jüngster Zeit zu Rechtsstreitigkeiten kam, welche die Kontrollpflicht der Forenbetreiber bezüglich der Postings und Avatare der User und deren Legalität betreffen.Mit der Entwicklung des Internets sind Diskussionsforen zu wichtigen Kommunikationsmittelngeworden, die dem wissenschaftlichen Austausch, aber vor allem auch der Unterhaltung dienen. Es hat sich im Laufe der Zeit eine Diskussionskulturheraus gebildet, die spontan entwickelte Normen und Regelwerke beinhaltet, welche sich beständig verändern.Das Usenet basiert auf einem dezentralen System von Servern, an die man E-Mails schicken kann, die dann in einer Newsgroup für alle Abonnenten dieser zur Verfügung stehen.Mailinglisten funktionieren ähnlich wie das Usenet. Man schreibt sich mit seiner E-Mail-Adresse bei einem Server in eine Mailinglist und kann anschließend an diese Nachrichten schicken. Nachrichten, die an die Mailinglist geschickt werden, werden an alle, die in der Liste eingeschrieben sind, weitergeleitet.Ein Webforum ist ein Internetforum auf einer Website, also Teil des World Wide Web. Webforen haben die meisten anderen Formen der Internetforen weitgehend zurückgedrängt. Im Gegensatz zum offenen Usenet setzen die meisten Webforen eine Registrierung voraus wodurch die Mitglieder eine Online-Communitybilden. Viele Foren bieten registrierten Benutzern die Möglichkeit, Fäden zu „abonnieren“, das heißt sich per E-Mailbenachrichtigen zu lassen, wenn dort ein neuer Beitrag verfasst wurde. Weitere Funktionen, die viele Webforen anbieten, sind Kalender mit den Geburtstagen der Mitglieder, Bewertungssysteme der Mitglieder, Signaturen, Einbindung von Multimedia-Elementen oder kleine Benutzerbilder (Avatare). Durch diese Mittel zur Identitätsbildung der Benutzer entsteht einer hoher Grad der Identifizierung mit dem Internet-Forum.Nach ihrer Strukturierung der Beiträge lassen sich Foren in zwei Typen unterscheiden [1]: "Klassische" Foren und "(Bulletin) Boards".Gemeinsam ist Foren und Boards, dass sie eine Hauptseite besitzen, auf der man eine Übersicht über die Themen im Forum/Board sieht, und auf der Nutzer neue Diskussionsstränge (auch Threadsoder Themengenannt) anlegen können.Der erste Hauptunterschied besteht darin, dass auf der Übersichtsseite eines Boards jeweils nur der Titel der ersten Postings eines Diskussionsstrangs angezeigt wird, während in einem Forum meist der gesamte Diskussionsstrang in "aufgeklappter" Form dargestellt wird.Der zweite Hauptunterschied besteht darin, dass die einzelnen Beiträge in einem Diskussionsstrang/Thema in einem Board rein chronologisch geordnet sind, während Diskussionsstränge in einem Forum sowohl chronologisch als auch vom Bezug her sortiert sind, so dass man Antworten den Beiträgen zuordnen kann, auf die sie erfolgt sind.Ein weiterer häufiger Unterschied ist, dass viele Boards viel beachtete Themen auf ihrer Übersichtsseite weiter oben platzieren, während in Foren die Übersichtsseite meist in chronologischer Reihenfolge der Erstpostings der verschiesenen Stränge sortiert sind.Die klassischen Forenstellen die Beziehungen zwischen den Beiträgen innerhalb eines Themas in Form eines Baums dar. Es entsteht eine hierarchischeStruktur, durch die man erkennt, welcher Beitrag als Antwort auf welchen anderen Beitrag erstellt wurde. Jeder Diskussionsbeitrag wird auf einer eigenen Seite geladen. [1]Die Threads selbst sind jedoch chronologisch nach ihrem Erstellungsdatum, also linear, sortiert.Viele Nutzer, gerade aus der IT, empfinden die Baumstruktur und die direkte Zugreifbarkeit und Zuordnebarkeit der Beiträge in einem Forum als sehr angenehm. Eine Hilfssyntax um einen Bezug zu einem Vorgängerbeitrag herzustellen wie in Boards (@Teilnehmer XYZ,...) ist unnötig, der Verlauf einer Diskussion bleibt immer erkennbar. Auch die Tatsache, dass die Übersichtsseite stets gleich sortiert bleibt, wird als Vorteil gesehen.Ein Bulletin Boardlistet alle Themen auf seiner Übersichtsseite mit dem Titel des ersten Beitrags des Themas. Alle Postings eines Themas werden dann auf einer Seite chronologisch geordnet dargestellt („flache“ Beitragsstruktur). Nach einer einstellbaren Anzahl von Beiträgen wird das Thema auf eine Folgeseite umbrochen. Der Vorteil der „flachen“ Struktur ist eine niedrigere Abrufzeit. Nachteilig ist die schlechte Übersichtlichkeit bei umfangreichen Themen, wenn sich verschiedene Diskussionen zu einem Thema entwickeln und nicht sofort ersichtlich ist, auf welchen Beitrag ein Diskussionsteilnehmer antwortet.Viele Nutzer betrachten die Sortierung der Übersichtsseite nach Aktivität als Vorteil. Durch diese Sortierung werden Themen von erhöhtem Interesse und Beteiligung an höchste Position gerückt.Häufig wird der Begriff Boardauch dafür verwendet, um Diskussionsplattformen mit einer (thematisch und zahlenmäßig) breiten Zahl an themenspezifischen Foren zu benennen.[1]Webforen mit linearer, aktivitätsorientierter Darstellung - also Bulletin Boards - haben die klassischen Foren mit Baum-Struktur weitestgehend verdrängt.Nach Meinung eines Teils der Web-Nutzer ist dies auf die Sortiertheit der Themen und auf die Communitybildung durch die Mitgliedschaft zurückzuführen.Nach Meinung anderer Web-Nutzer sind baum-strukturierte Foren technisch überlegen; die Verdrängung der klassischen baum-strukturieren Foren durch Boards ist ihrer Ansicht nach primär darauf zurückzuführen, dass günstige Webhosting-Tarife meist nur ein (php-)Board anbieten und baum-strukturierte Foren seltener angeboten werden. Auch die Vermutung, dass Menschen ohne IT-Hintergrund Baumstrukturen schwer begreiflich finden, ist verbreitet.Es existieren auch Hybrid-Boards/Foren. Das Forensystem von Selfhtmlzum Beispiel ist weitgehend konfigurierbar und kann in Bezug auf Sortierung und Darstellung quasi stufenlos - und für jeden Nutzer individuell - zwischen Board und Forum eingerichtet werden.Auch das Forensystem des heiseVerlags verfügt über eine Board-ähnliche Übersichtsseite und eine baumstrukturierte Themenansicht.Bekannte Software für Webforen sind unter anderem:Das Problem hierbei stellt die Konsequenzlosigkeit der digitalen Gesprächsführung sowie ihre maßgebende Anonymitätdar. In einem alltäglichen Gespräch hindern uns moralische, gesellschaftliche und persönliche Interessen und Prägungdaran, gedachte Äußerungen und Meinungen auch tatsächlich auszusprechen - nicht zuletzt auch aus Angst vor der möglichen Reaktion.Konfigurierbare Privilegien der Benutzer sind zur administrativen Organisation und führen der Diskussion notwendig, falls es denn die Größe des sogenannten Boards erfordert. Zwei häufig eingerichtete Benutzergruppen, die sich durch die Privilegien auszeichnen werden als Moderatoren und Administratoren bezeichnet.Moderatoren können in die Diskussion eingreifen und haben das Recht, Beiträge zu löschen oder zu editieren sowie Benutzer zu sperren. Sie können außerdem oft Diskussionen schließen oder sperren, d.h. das Hinzufügen weiterer Diskussionsbeiträge zu einem Thema verhindern, oder Diskussionen, die von Forennutzern in einer falschen Kategorie platziert wurden, verschieben. Moderatoren sind meist engagierte Benutzer, die mit dem Betreiber des Forums nicht notwendigerweise etwas zu tun haben. Im Gegensatz zu einem Administrator können sie in der Regel keine Einstellungen der Forensoftware ändern und haben keinen Zugang zur technischen Plattform der Website, sondern bedienen die Funktionalitäten der Forensoftware.Betreiber von Internetforen können nach einem Urteil des Bundesgerichtshofsfür BeleidigungenDritter haftbar gemacht werden (Az: VI ZR 101/06 vom 27. März 2007). Dies gilt auch, wenn die Identität des Urhebers der Beleidigung bekannt ist und direkt gegen ihn vorgegangen werden kann. Sobald der Forumsbetreiber Kenntnis vom Anspruch eines Betroffenen erhält, ist er verpflichtet, ehrverletzende Äußerungen von seiner Website zu löschen.[2]Forenbetreiben wird oftmals vorgeworfen, Diskussionen nicht zu wünschen. Tatsächlich steht der Betreiber immer in dem Zwiespalt, abweichende Meinungen zuzulassen und Stammuser nicht zu enttäuschen.↑ abcHintergrundartikel zu Aufbau und Unterscheidung von Foren und Boardsvon Stefan Münz↑Netzeitung: Onlineforen-Betreiber haften bei BeleidigungenInternetforumaus Wikipedia, der freien EnzyklopädieÜblicherweise besitzt ein Internetforum ein bestimmtes Themabzw. ist nach Themen und Unterthemen in einzelne Unterforen unterteilt. Es können Diskussionsbeiträge (Postings) hinterlassen werden, welche die Interessierten lesen und beantworten können. Mehrere Beiträge zum selben Thema werden wie im Usenet zusammenfassend als Thread(Faden) oder Thema (Topic) bezeichnet. Mit dem Eröffnen eines neuen Threads kann ein neues Thema zur Diskussion gestellt werden. Im Internet besonders beliebt sind Hilfe-Foren, in denen Benutzer Ratschläge zu einem bestimmten Thema erhalten können. So wird vielen Benutzern eine Hilfestellung angeboten, die besonders für spezielle Probleme oder bei nur wenigen anderen Informationsquellen die einzige Hilfe ist. Hilfreich sind Benutzer-Foren z. B. auch für Hardware- und insbesondere Software-Hersteller, weil diese durch Benutzer- bzw. Anwenderbeiträgeschnell und weiträumig insbesondere zu Mängeln ihrer Produkte - bei Software zu sogenannten Bugs- informiert werden und reagieren können. In einigen Foren werden auch aktuelle Themen aus Politik oder Weltgeschehen diskutiert. Unerwünscht ist zumeist auch das Crossposting, welches das gleichzeitige Einstellen von Beiträgen in einer Vielzahl von Foren bezeichnet. Während ein Großteil der Internetforen kostenlos ist und quasi von Amateuren betrieben wird, die mit der Teilnahme am Forenbetrieb keine kommerziellen Interessen verfolgen, gibt es natürlich auch von Produkt-Herstellern betriebene sogenannte Support-Foren, die Hersteller einrichten, damit sich die Nutzer ihrer Produkte "selbst helfen", oder damit der Hersteller direktes Feedback von den Nutzern bekommen kann. Bei diesen Foren ist es jedoch leider manchmal der Fall, dass Berichte von unangenehmen Erfahrungen (etwa von Bugs) unterdrückt oder insbesondere von Moderatoren verniedlicht und/oder gelöscht werden, oder dass z. B. die Nennung von Konkurrenzprodukten verboten wird etc. Eine weitere Art von Internet-Foren sind kommerzielle, aber kostenlose Bewertungs-Communities für Filme, Produkte, Dienstleistungen usw. , z. B. Ciao, Idealo oder Dooyoo. Häufig sind auch (Hersteller-)unabhängige Foren zu herstellerspezifischen Produkten/Programmen, für die der Hersteller-Support nicht vorhanden, mangelhaft oder zu teuer (Stichwort: Hotlines) ist. In der Entwicklung solcher unabhängiger Internet-Beratungs-Strukturen für alle denkbaren Produkte und Probleme steckt ein gewisses Potential für die Entwicklung von die Verbraucherrechte und die Macht der Verbraucher stärkende, von den Vertretern der jeweiligen Wirtschaftssparte unabhängige Strukturen, durch die sich Verbraucher organisieren und artikulieren können. Durch die relativ leicht zu handhabende Forensoftwarewird es Websitebetreibern heutzutage recht leicht gemacht, eigene Foren einzurichten und zu betreiben. Wobei es besonders in jüngster Zeit zu Rechtsstreitigkeiten kam, welche die Kontrollpflicht der Forenbetreiber bezüglich der Postings und Avatare der User und deren Legalität betreffen. Mit der Entwicklung des Internets sind Diskussionsforen zu wichtigen Kommunikationsmittelngeworden, die dem wissenschaftlichen Austausch, aber vor allem auch der Unterhaltung dienen. Es hat sich im Laufe der Zeit eine Diskussionskulturheraus gebildet, die spontan entwickelte Normen und Regelwerke beinhaltet, welche sich beständig verändern. Das Usenet basiert auf einem dezentralen System von Servern, an die man E-Mails schicken kann, die dann in einer Newsgroup für alle Abonnenten dieser zur Verfügung stehen. Mailinglisten funktionieren ähnlich wie das Usenet. Man schreibt sich mit seiner E-Mail-Adresse bei einem Server in eine Mailinglist und kann anschließend an diese Nachrichten schicken. Nachrichten, die an die Mailinglist geschickt werden, werden an alle, die in der Liste eingeschrieben sind, weitergeleitet. Ein Webforum ist ein Internetforum auf einer Website, also Teil des World Wide Web. Webforen haben die meisten anderen Formen der Internetforen weitgehend zurückgedrängt. Im Gegensatz zum offenen Usenet setzen die meisten Webforen eine Registrierung voraus wodurch die Mitglieder eine Online-Communitybilden. Viele Foren bieten registrierten Benutzern die Möglichkeit, Fäden zu „abonnieren“, das heißt sich per E-Mailbenachrichtigen zu lassen, wenn dort ein neuer Beitrag verfasst wurde. Weitere Funktionen, die viele Webforen anbieten, sind Kalender mit den Geburtstagen der Mitglieder, Bewertungssysteme der Mitglieder, Signaturen, Einbindung von Multimedia-Elementen oder kleine Benutzerbilder (Avatare). Durch diese Mittel zur Identitätsbildung der Benutzer entsteht einer hoher Grad der Identifizierung mit dem Internet-Forum. Nach ihrer Strukturierung der Beiträge lassen sich Foren in zwei Typen unterscheiden [1]: "Klassische" Foren und "(Bulletin) Boards". Gemeinsam ist Foren und Boards, dass sie eine Hauptseite besitzen, auf der man eine Übersicht über die Themen im Forum/Board sieht, und auf der Nutzer neue Diskussionsstränge (auch Threadsoder Themengenannt) anlegen können. Der erste Hauptunterschied besteht darin, dass auf der Übersichtsseite eines Boards jeweils nur der Titel der ersten Postings eines Diskussionsstrangs angezeigt wird, während in einem Forum meist der gesamte Diskussionsstrang in "aufgeklappter" Form dargestellt wird. Der zweite Hauptunterschied besteht darin, dass die einzelnen Beiträge in einem Diskussionsstrang/Thema in einem Board rein chronologisch geordnet sind, während Diskussionsstränge in einem Forum sowohl chronologisch als auch vom Bezug her sortiert sind, so dass man Antworten den Beiträgen zuordnen kann, auf die sie erfolgt sind. Ein weiterer häufiger Unterschied ist, dass viele Boards viel beachtete Themen auf ihrer Übersichtsseite weiter oben platzieren, während in Foren die Übersichtsseite meist in chronologischer Reihenfolge der Erstpostings der verschiesenen Stränge sortiert sind. Die klassischen Forenstellen die Beziehungen zwischen den Beiträgen innerhalb eines Themas in Form eines Baums dar. Es entsteht eine hierarchischeStruktur, durch die man erkennt, welcher Beitrag als Antwort auf welchen anderen Beitrag erstellt wurde. Jeder Diskussionsbeitrag wird auf einer eigenen Seite geladen. [1]Die Threads selbst sind jedoch chronologisch nach ihrem Erstellungsdatum, also linear, sortiert. Viele Nutzer, gerade aus der IT, empfinden die Baumstruktur und die direkte Zugreifbarkeit und Zuordnebarkeit der Beiträge in einem Forum als sehr angenehm. Eine Hilfssyntax um einen Bezug zu einem Vorgängerbeitrag herzustellen wie in Boards (@Teilnehmer XYZ,. . . ) ist unnötig, der Verlauf einer Diskussion bleibt immer erkennbar. Auch die Tatsache, dass die Übersichtsseite stets gleich sortiert bleibt, wird als Vorteil gesehen. Ein Bulletin Boardlistet alle Themen auf seiner Übersichtsseite mit dem Titel des ersten Beitrags des Themas. Alle Postings eines Themas werden dann auf einer Seite chronologisch geordnet dargestellt („flache“ Beitragsstruktur). Nach einer einstellbaren Anzahl von Beiträgen wird das Thema auf eine Folgeseite umbrochen. Der Vorteil der „flachen“ Struktur ist eine niedrigere Abrufzeit. Nachteilig ist die schlechte Übersichtlichkeit bei umfangreichen Themen, wenn sich verschiedene Diskussionen zu einem Thema entwickeln und nicht sofort ersichtlich ist, auf welchen Beitrag ein Diskussionsteilnehmer antwortet. Viele Nutzer betrachten die Sortierung der Übersichtsseite nach Aktivität als Vorteil. Durch diese Sortierung werden Themen von erhöhtem Interesse und Beteiligung an höchste Position gerückt. Häufig wird der Begriff Boardauch dafür verwendet, um Diskussionsplattformen mit einer (thematisch und zahlenmäßig) breiten Zahl an themenspezifischen Foren zu benennen. [1]Webforen mit linearer, aktivitätsorientierter Darstellung - also Bulletin Boards - haben die klassischen Foren mit Baum-Struktur weitestgehend verdrängt. Nach Meinung eines Teils der Web-Nutzer ist dies auf die Sortiertheit der Themen und auf die Communitybildung durch die Mitgliedschaft zurückzuführen. Nach Meinung anderer Web-Nutzer sind baum-strukturierte Foren technisch überlegen; die Verdrängung der klassischen baum-strukturieren Foren durch Boards ist ihrer Ansicht nach primär darauf zurückzuführen, dass günstige Webhosting-Tarife meist nur ein (php-)Board anbieten und baum-strukturierte Foren seltener angeboten werden. Auch die Vermutung, dass Menschen ohne IT-Hintergrund Baumstrukturen schwer begreiflich finden, ist verbreitet. Es existieren auch Hybrid-Boards/Foren. Das Forensystem von Selfhtmlzum Beispiel ist weitgehend konfigurierbar und kann in Bezug auf Sortierung und Darstellung quasi stufenlos - und für jeden Nutzer individuell - zwischen Board und Forum eingerichtet werden. Auch das Forensystem des heiseVerlags verfügt über eine Board-ähnliche Übersichtsseite und eine baumstrukturierte Themenansicht. Bekannte Software für Webforen sind unter anderem:Das Problem hierbei stellt die Konsequenzlosigkeit der digitalen Gesprächsführung sowie ihre maßgebende Anonymitätdar. In einem alltäglichen Gespräch hindern uns moralische, gesellschaftliche und persönliche Interessen und Prägungdaran, gedachte Äußerungen und Meinungen auch tatsächlich auszusprechen - nicht zuletzt auch aus Angst vor der möglichen Reaktion. Konfigurierbare Privilegien der Benutzer sind zur administrativen Organisation und führen der Diskussion notwendig, falls es denn die Größe des sogenannten Boards erfordert. Zwei häufig eingerichtete Benutzergruppen, die sich durch die Privilegien auszeichnen werden als Moderatoren und Administratoren bezeichnet. Moderatoren können in die Diskussion eingreifen und haben das Recht, Beiträge zu löschen oder zu editieren sowie Benutzer zu sperren. Sie können außerdem oft Diskussionen schließen oder sperren, d. h. das Hinzufügen weiterer Diskussionsbeiträge zu einem Thema verhindern, oder Diskussionen, die von Forennutzern in einer falschen Kategorie platziert wurden, verschieben. Moderatoren sind meist engagierte Benutzer, die mit dem Betreiber des Forums nicht notwendigerweise etwas zu tun haben. Im Gegensatz zu einem Administrator können sie in der Regel keine Einstellungen der Forensoftware ändern und haben keinen Zugang zur technischen Plattform der Website, sondern bedienen die Funktionalitäten der Forensoftware. Betreiber von Internetforen können nach einem Urteil des Bundesgerichtshofsfür BeleidigungenDritter haftbar gemacht werden (Az: VI ZR 101/06 vom 27. März 2007). Dies gilt auch, wenn die Identität des Urhebers der Beleidigung bekannt ist und direkt gegen ihn vorgegangen werden kann. Sobald der Forumsbetreiber Kenntnis vom Anspruch eines Betroffenen erhält, ist er verpflichtet, ehrverletzende Äußerungen von seiner Website zu löschen. [2]Forenbetreiben wird oftmals vorgeworfen, Diskussionen nicht zu wünschen. Tatsächlich steht der Betreiber immer in dem Zwiespalt, abweichende Meinungen zuzulassen und Stammuser nicht zu enttäuschen. ↑ abcHintergrundartikel zu Aufbau und Unterscheidung von Foren und Boardsvon Stefan Münz↑Netzeitung: Onlineforen-Betreiber haften bei Beleidigungen.Letzten Artikel zu forensoftware Internetforum Wikipedia (2007-08-01) Internetforumaus Wikipedia, der freien EnzyklopädieÜblicherweise besitzt ein Internetforum ein bestimmtes Themabzw. ist nach Themen und Unterthemen in einzelne Unterforen unterteilt. Es können Diskussionsbeiträge (Postings) hinterlassen werden, welche die Interessierten lesen und beantworten können. Mehrere Beiträge zum selben Thema werden wie im Usenet zusammenfassend als Thread(Faden) oder Thema (Topic) bezeichnet. 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